Montag, 16. Juni 2008 / 12:02 Uhr
Bern - Rumäniens Nationaltrainer Victor Piturca ist weder charmant noch charismatisch, eher mürrisch und stur. Mehr als diese Charaktereigenschaften zählen aber sein taktisches Geschick und sein absoluter Erfolgswille.
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Seit der 52 Jahre alte Ex-Profi von Steaua Bukarest im Dezember 2004 nach dem Scheitern in der Qualifikation für die EM in Portugal wieder das erste Traineramt im Land übernahm, geht es aufwärts. Mit drei Punkten Vorsprung vor den Niederlanden qualifizierte sich Rumänien als Gruppensieger für die EURO 2008, mit zwei Remis gegen Weltmeister Italien und den WM-Zweiten Frankreich bestand der auf Disziplin bedachte Piturca die EM-Reifeprüfung.
Bereits 2000 hatte er das Nationalteam zur EM geführt, wurde aber auf Betreiben der damaligen Stars Georghe Hagi und Gheorghe Popescu vor dem Endrunden-Turnier geschasst. Als Spieler gewann er mit Steaua Bukarest fünfmal die nationale Meisterschaft und holte als Höhepunkt seiner Karriere 1986 den Europapokal der Landesmeister. Obwohl Piturca in den 80er Jahren einer der erfolgreichsten Torschützen der rumänischen Liga war, wurde er nur 13 Mal in die Nationalelf berufen.
dpa
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Gerhard Delling: Die haben den Blick für die Orte, wo man sich die Seele hängen und baumeln lassen kann.
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