Montag, 16. Juni 2008 / 12:02 Uhr
Wien - Er ist Roberto Donadonis letzter Trumpf: Antonio Cassano. Im entscheidenden Spiel gegen Frankreich setzt Italiens Nationaltrainer alle Hoffnungen auf den kleinen Stürmer von Sampdoria Genua.
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Überraschend für die EM nominiert, soll er nun anstelle der bislang erfolglosen Stürmerstars der «Azzurri» die Blamage des Weltmeisters verhindern. Gegen Holland und Rumänien brachte Donadoni den Süditaliener in der zweiten Halbzeit. Und der Angreifer mit zehn Toren in der Serie A wusste den Coach zu überzeugen: «Er hat mir gut gefallen», erklärte Donadoni vor der Neuauflage des WM-Finals von 2006.
Der 25-Jährige ist schnell und quirlig und damit eine ideale Ergänzung für den 1,96 Meter großen Bayern-Star Luca Toni. Bei Real Madrid ausgemustert, hat das «Enfant terrible» der Italiener in Genua wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Lange galt Cassano zwar als großes Talent, aber auch als menschlich schwierig. «Aber Antonio ist reifer geworden», staunte Keeper Gianluigi Buffon. Und unter Donadonis Führung ist der einstige Unruhestifter jetzt handzahm. Giovanni Trapattoni bezeichnete den Mann aus Bari einmal als «die Zukunft des italienischen Fußballs». Gegen Frankreich soll er mit einem Tor nun erstmal Italiens Zukunft bei dieser EM sichern.
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Jürgen Wegmann: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
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