Montag, 16. Juni 2008 / 15:11 Uhr
Neustift - Spaniens zweite Garde fiebert ihrer EM-Bewährungsprobe gegen Griechenland entgegen. «Für mich wäre es ein Traum, bei der EM das Nationaltrikot tragen zu dürfen», sagte Stürmer Daniel Güiza nach der Trainingseinheit in Neustift.
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Obwohl das Kraftpaket vom RCD Mallorca Torschützenkönig der Primera División ist, hat es keine Chance, unter normalen Umständen einen aus dem gesetzten Star-Duo David Villa und Fernando Torres zu verdrängen. Raúl Albiol profitierte bei seiner Einwechslung gegen Schweden vom Verletzungspech des etatmäßigen Abwehrchefs Carles Puyol. «Für uns Ergänzungsspieler bietet sich die gute Gelegenheit, uns zu beweisen und für den Ernstfall anzubieten», sagte er.
Trainer Luis Aragonés hatte nach dem vorzeitigen Viertelfinaleinzug angekündigt, in der bedeutungslosen Partie gegen den bereits entthronten Titelverteidiger am Mittwoch in Salzburg (18.00 Uhr) die Stammformation komplett umzubauen. Das angeschlagene Trio Puyol, Santi Cazorla (beide Gelenksentzündungen) und David Silva (Knöchelverletzung), das nicht trainierte, dürfte geschont werden. Aber auch Torhüter Iker Casillas, Spielmacher Xavi, Andres Iniesta, Villa, Torres oder der formschwache Sergio Ramos sind Kandidaten für eine Erholungspause. Wer gegen die Hellenen auflaufen wird, ist derzeit ein großes Rätselraten.
Auch wenn es für beide Kontrahenten nur noch um die sogenannte «Goldene Ananas» geht, möchten die Spanier mit ihrer B-Elf ihre EM- Erfolge fortsetzen. «Wir wollen auch die dritte Partie gewinnen», versicherte Albiol, dass er und seine Kollegen die Sache äußerst ernst nähmen. «Bei einer EM kann man sich keinen Moment ausruhen und keinen Durchhänger erlauben.» Zudem ginge die «Selección» mit großer Lust und Hoffnung an die Aufgabe heran. Für Griechenland sei das frühe Ausscheiden ein herber Schlag. Das Team von Otto Rehhagel wolle sich sicher mit einem Sieg verabschieden.
Weder Güiza noch Albiol legten sich auf einen Lieblingsgegner für das Viertelfinale am Sonntag in Wien fest. Die Entscheidung fällt am Dienstagabend zwischen Weltmeister Italien, Vizeweltmeister Frankreich und dem aktuellen Gruppenzweiten Rumänien. «Alle drei sind sehr schwere Gegner», sagte der Angreifer. «Wichtig ist, dass wir unser Spiel durchziehen.» Nach Meinung seines Mannschaftskollegen präsentierte sich Rumänien bislang stärker als die höher eingeschätzten Franzosen und Italiener. Andres Palop wünscht sich hingegen die «Équipe tricolore»: «Die würden uns am besten liegen», meinte Spaniens Torhüter Nummer 3.
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Jürgen Wegmann: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
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