Dienstag, 17. Juni 2008 / 11:28 Uhr
Innsbruck - Eine Tätlichkeit in Andorra hätte ihn fast zur kompletten Untätigkeit bei der Fußball-EM verdammt.
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Weil Andrej Arschawin beim letzten Qualifikationsspiel kurz vor Schluss vom Platz flog, musste er um seine Teilnahme in Österreich bangen, kam aber mit zwei Spielen Sperre davon. Der 27-Jährige könnte bei seinem EM-Debüt gegen Schweden zum entscheidenden Faktor werden.
Was der nur 1,72 Meter große Angreifer von UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg kann, zeigte er den deutschen Fans besonders bei der 4:1-Gala im Viertelfinal-Hinspiel bei Bayer Leverkusen. Als hängende Spitze bereitet der schnelle und dribbelstarke Wirbelwind entweder Tore seines verletzt bei der EM fehlenden Teamkollegen Pawel Pogrebnjak vor oder vollstreckt selbst.
Tore zu kreieren sei sein Hobby, sagt der studierte Modedesigner und Familienvater. «Es ist egal, ob ich sie auflege oder selbst mache», meint der Petersburger, der seiner Geburtsstadt bisher noch die Treue hält. Auch bei Zenit wird er mit 2,5 Millionen Euro pro Jahr plus Prämien mehr als ordentlich entlohnt. «Man braucht ein, zwei Spieler, die ein Spiel entscheiden können», sagt Russlands Nationaltrainer Guus Hiddink, «er ist so einer.»
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Jürgen Wegmann: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
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