Dienstag, 17. Juni 2008 / 12:56 Uhr
Zürich - Die ganze Fußballwelt spekuliert über den Ausgang der WM-Revanche zwischen Italien und Frankreich, die feine Züricher Gesellschaft dagegen fragt sich nur eins: Kommen die Regierungschefs Silvio Berlusconi und Nikolas Sarkozy ins Züricher Letzigrundstadion?
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Und vor allem: Bringt Frankreichs Staatspräsident seine Frau Carla Bruni mit? Als gebürtige Italienerin befände sich Frankreichs Präsidentengattin in der Zwickmühle. Denn im letzten Gruppenspiel wird mindestens einer der beiden Titelaspiranten ausscheiden.
Bis wenige Stunden vor Anpfiff des Schicksalsspiels schwiegen Rom und Paris. In der Schweiz aber glaubt man zu wissen, dass Sarkozy samt Frau und Berlusconi ihre Nationen im Schicksalsspiel von der Ehrentribüne aus unterstützen werden. Das französische Präsidenten- Paar habe bereits eine ganze Etage des Berner Nobelhotels Bellevue Palace reserviert, will die Zeitung «Blick» von einem geschwätzigen Konsulatsmitarbeiter erfahren haben.
Und das Berlusconi nicht komme, sei schier undenkbar. In der Schweiz amüsiert man sich über die Begeisterungsfähigkeit des Italieners für schöne Frauen. Dass er sich einen Fußballabend an der Seite von Carla Bruni entgehen ließe, sei deshalb unvorstellbar. Außerdem sei der Besitzer des AC Mailand schließlich auch ein passionierter Fußballfan.
Während der EM rief er Italiens Teamchef Roberto Donadoni, der früher bei seinem AC Milan spielte, sogar persönlich an, um «viel Erfolg» zu wünschen. Der Coach musste danach Italiens Reportern versichern, dass Berlusconi ihm nicht auch gleich die Aufstellung diktiert habe.
dpa
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