Sonntag, 22. Juni 2008 / 11:50 Uhr
Tenero - Joachim Löw hat Kritik zurückgewiesen, er habe mit dem Rauchen einer Zigarette während des EM-Spiels gegen Portugal seine Vorbildfunktion als Bundestrainer verletzt.
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«Was soll ich dazu sagen? Es ist doch meine private Sache», entgegnete Löw in der «Welt am Sonntag» auf den Vorwurf des SPD-Politikers Lothar Binding. «Ich bin auch nur ein Mensch, der Stärken und Schwächen hat. Ich rauche eben manchmal eine Zigarette oder trinke am Abend ein Glas Rotwein. Es ist doch alles nicht ausschweifend», erläuterte Löw.
Der DFB-Chefcoach hatte das mit 3:2 gewonnene Viertelfinalspiel gegen Portugal wegen einer Sperre durch die UEFA in einer Loge des Stadions in Basel verfolgen müssen. Den Stress hatte der selbsternannte «Genussraucher» mit einer Zigarette bekämpft. Er versuche, «dem gerecht zu werden», dass jeder besonders auf ihn schaue. «Meine Vorbildfunktion sehe ich aber noch vielmehr bei der Arbeit mit der Mannschaft, mit den Spielern. Dort versuche ich Konzentration, leidenschaftlichen Optimismus, Ehrgeiz oder Bescheidenheit vorzuleben. Ich möchte ein motivierendes Vorbild sein», sagte der 48-Jährige. Zugleich kündigte er an, nach der EM wieder einmal eine Raucher-Pause «bis Jahresende» einlegen zu wollen.
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Jürgen Wegmann: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
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