Sonntag, 22. Juni 2008 / 15:44 Uhr
Erneut stand für die Nationalspieler ein reichhaltiges Alternativprogramm auf dem Plan. Einige Kicker nutzten den freien Sonntagvormittag mit ihren Familien für eine Bootstour auf dem Lago Maggiore, wieder andere schauten sich das Ganze von oben an:
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In einem Helicopter. «Mir ist nicht mehr übel. Es war schön, mal die ganze Landschaft und die Berge zu betrachten», sagte Außenverteidiger Philipp Lahm.
Für Hakan Balta wird das Halbfinale ein ganz besonderes Spiel. Der 25 Jahre alte türkische Nationalspieler ist in Berlin geboren und hat bis zur Jugend bei Hertha BSC gespielt. Als er dort keinen Profivertrag bekam, wechselte er in die Türkei und spielt nun für Galatasaray Istanbul. In Basel trifft er auf seine «Landsleute».
Nach dem Elfmeter-Erfolg der Türkei über Kroatien telefonierte Arne Friedrich mit seiner Freundin in Berlin. «Berlin ist reich besiedelt mit Türken, was da los war, muss unbeschreiblich gewesen sein», berichtete der Außenverteidiger. Er selbst hatte nicht mehr an ein Weiterkommen der Türken geglaubt, als die Kroaten kurz vor Ende der Verlängerung das 1:0 erzielt hatten. «Ich wollte die Lobby verlassen und war schon halb auf der Treppe nach oben, da haben die anderen angefangen zu schreien», erklärte Friedrich.
Gegen Ende der Pressekonferenz übermittelte DFB- Mediendirektor Harald Stenger an Arne Friedrich eine Auftragsfrage aus dem eigenen Team. Philipp Lahm ließ beim Berliner als bisherige Nummer 1 an der Tischtennisplatte nachfragen, wer denn der beste Ping-Pong-Spieler der Nationalmannschaft sei. «Hiermit kann ich sagen, dass Philipp Lahm die Nummer 1 im Tischtennis ist», gestand der entthronte Friedrich.
Miroslav Klose griff beim alternativen Programm der Nationalspieler zum Tennisschläger. Sein Gegner: Piotr Trochowski. «Wer da gewonnen hat, können Sie sich selbst ausmalen», sagte Klose keck den Journalisten. Etwa Trochowski? «Ja, an Erfahrung», betonte Rasenspezialist Klose.
dpa
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