Montag, 23. Juni 2008 / 16:23 Uhr
Tenero/Basel - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft reist am 24. Juni per Flieger aus dem Tessin nach Basel zum EM-Halbfinale gegen die Türkei. Die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert Eckdaten.
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Am Vormittag: Wie schon vor dem EM-Viertelfinale gegen Portugal hält Bundestrainer Joachim Löw das Abschlusstraining in Tenero ab. Der größte Teil der Übungseinheit läuft im Geheimen ab.
Noch einmal gibt es eine Pressekonferenz zur aktuellen Lage im DFB-Team.
Am Mittag: Es gibt Essen im Hotel «Giardino». Danach kümmern sich die Profis um die Pflege ihrer Körper und haben Gelegenheit zur Massage beim Team-Urgestein Adi Katzenmeier.
Die Reisegruppe hebt vom Flughafen in Lugano Richtung Basel ab. 24 Stunden vor dem Anpfiff muss nach UEFA-Regeln das Transferhotel bezogen sein.
Der Flug über die Schweizer Alpen ist zu Ende. Die Mannschaft wird mit dem Bus ins Hotel gebracht. Bundestrainer Löw macht sich auf zur offiziellen UEFA-Pressekonferenz.
Sternekoch Holger Stromberg hat für die Mannschaft wieder ein reichhaltiges Menü vorbereitet. Danach gibt es noch eine Teamsitzung.
Ab jetzt ist Bettruhe. In 24 Stunden könnte die deutsche Elf schon im Endspiel stehen.
Wecken für die Nationalspieler. Heute entscheidet sich, ob die Türkei oder Deutschland ins Finale einziehen.
Ein reichhaltiges Frühstück steht für Michael Ballack und Mitspieler bereit. Es gibt viel Müsli und viele Früchte.
Leichtes Training, bekannt als «Anschwitzen», das maximal 60 Minuten dauert.
Mittagessen mit Salat, Nudeln, Gemüse und einem kleinen Steak. Danach können sich die DFB-Kicker noch einmal kurz aufs Ohr hauen. Einige hören Musik.
Letzte Stärkung beim Pre-Match-Snack. Es gibt unter anderem Vollkorn-Spaghettis und Vollkorn-Sandwiches. Bevor Busfahrer Wolfgang Hochfellner die Mannschaft ins Stadion fährt, gibt es noch einmal eine Ansprache von Löw.
Die Mannschaft trifft im Stadion ein. Viele Spieler haben die Kopfhörer ihrer ipods in den Ohren. Es geht in die Kabine. Dort haben Service-Mann Manfred Drexler und Zeugwart Thomas Mai Trikots, Hosen, Stutzen und Schuhe für die Spieler bereitgelegt. Am Platz von Kapitän Ballack hängt ein Wimpel für die Übergabe an die Türken.
Zuerst kommt der Torwart-Trupp um Jens Lehmann auf das Spielfeld im Baseler St.-Jakob-Park, etwa zehn Minuten später laufen die Feldspieler zum Warmmachen in die Arena.
Bis 75 Minuten vor Anpfiff müssen die Aufstellungen der UEFA bekannt gegeben werden. Auch das Schiedsrichterteam muss bis dahin den frisch verlegten Rasen inspiziert haben.
Die Mannschaft kehrt in die Kabine zurück. Dort gibt es ein letztes Heißmachen.
Mit der Kinder-Escorte an der Seite betreten die Teams den Rasen. Gleich geht es los.
Die Nationalhymnen werden gespielt. Die deutschen Spieler legen sich die Arme auf die Schultern und rücken noch enger zusammen. Nach den Hymnen werden die Mannschaftsfotos gemacht.
Handshake der Kapitäne, anschließend Platzwahl vor 39 374 Zuschauer im ausverkauften Stadion.
Der Schweizer Massimo Busacca pfeift das Halbfinale an. Rund 30 Millionen Menschen fiebern in Deutschland am Fernsehen mit.
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Jürgen Wegmann: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
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