Dienstag, 24. Juni 2008 / 14:58 Uhr
Hamburg - Der frühere Bayern München-Profi und ehemalige Fußball-Nationalspieler Bixente Lizarazu hat den Rücktritt von Frankreichs Trainer Raymond Domenech nach dem frühen EM-Aus gefordert.
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«Raymond Domenech ist sicher nicht allein schuld am schlechten Abschneiden, aber er ist nun mal für die Mannschaft verantwortlich. Das Team hat die Erwartungen nicht erfüllt, also sollte der Trainer zurücktreten», sagte Lizarazu dem Internetportal «www.spox.com». Der Weltmeister von 1998 sprach sich für seinen ehemaligen Mannschafts-Kollegen Didier Deschamps als Domenechs Nachfolger auf dem Posten des Nationaltrainers aus.
«Nicht nur, weil wir befreundet sind, sondern weil er als Spieler eine fantastische Karriere hingelegt hat. In der Nationalmannschaft und im Verein», sagte der 38 Jahre alte Lizarazu. Der französische Fußball-Verband (FFF) soll sich nach Meinung des Basken «ein Beispiel an anderen Nationen nehmen und es mit einem jungen Trainer versuchen. Genau wie Deutschland damals mit Klinsmann oder Kroatien heute mit Bilic». Vize-Weltmeister Frankreich war bei der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz in der Vorrunde gescheitert. Der FFF wird frühestens am 3. Juli über Domenechs Zukunft entscheiden.
Im Gegensatz zu Lizarazu hatte Bayern Münchens Mittelfeldspieler Franck Ribéry am Montag seinem Nationalcoach den Rücken gestärkt und sich für dessen Verbleib ausgesprochen. «Domenech darf nicht gehen. Er muss die Arbeit mit dieser Gruppe fortsetzen», sagte der verletzte Ribéry in einem Interview der französischen Sportzeitung «L'Équipe».
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Jürgen Wegmann: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
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