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Vorbereitungen für Fußball-WM 2010 im Plan

Wien - Die Vorbereitungen für die Fußball-WM 2010 in Südafrika laufen den Organisatoren zufolge nach Plan. «Wir haben die Phase des Zweifels weit hinter uns gelassen», sagte der WM-Geschäftsführer Danny Jordaan in Wien.

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Südafrika sei guten Mutes, Technik, Sicherheit und Infrastruktur bis 2010 auf WM- Standard zu bringen. «Es war Zeit und auch die richtige Zeit, die WM auf den afrikanischen Kontinent zu bringen», sagte FIFA- Mediendirektor Hans Klaus. Die FIFA sei von den bisherigen Vorbereitungen überzeugt und unterstütze den WM-Ausrichter weiter.

WM-Geschäftsführer

Foto: dpa Bild vergrößern

Danny Jordaan ist trotz finsterer Miene optimistisch eingestellt.

Unter anderem sollen 60 000 Überwachungskameras an Touristenrouten und 30 000 zusätzliche Polizisten für die Sicherheit der Fans sorgen. Bis zuletzt hatte es immer wieder Zweifel gegeben, ob Südafrika sicher genug für die weltweit zweitgrößte Sportveranstaltung ist. Im Mai waren bei Kämpfen in Johannesburgs Township Alexandra mindestens 56 Menschen ums Leben gekommen. Hunderte Menschen wurden verletzt. Bei der WM 2010 sollen die größten Hotels, Hauptrouten und Touristenattraktionen von Kameras und Sicherheitskräften überwacht werden. Dennoch sollen sich die Besucher nicht eingesperrt fühlen: «Die Menschen werden sich bei uns frei bewegen können», sagte Jordaan. Er betonte, dass bereits jetzt tausende Deutsche jedes Jahr Südafrika ohne Probleme besuchen.

Bei der WM rechnet Südafrika mit 450 000 Besuchern und hofft durch den Imagegewinn auf Millionen weitere Touristen nach der WM. Anders als bei der WM in Deutschland gehen die Organisatoren davon aus, dass weniger Menschen kommen werden, diese aber länger bleiben. Schlüssel zum WM-Erfolg sind für Jordaan ein gutes afrikanisches Team und eine schöne Atmosphäre - was das Beispiel der WM in Deutschland beweise. «Mich hat sehr beeindruckt, wie stark der Durchschnitts-Deutsche die WM-Atmosphäre angenommen hat», sagte er. Vorher habe niemand von den Deutschen erwartet, dass sie plötzlich zu einer Party-Nation werden würden. Dass eine gute Fußballstimmung aber auch von dem Abschneiden des eigenen Teams abhänge, beweise die momentan fehlende EM-Stimmung auf den Straßen Wiens.

dpa

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