Donnerstag, 26. Juni 2008 / 12:47 Uhr
Hannover - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) tritt bei der EM-Endrunde in der Schweiz und Österreich erstmals als TV-Produzent auf. Die extra gegründete Tochter-Firma UMET produziert das Weltbild.
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Die Live-Bilder aus allen acht EM-Stadion gehen in das Internationale Fernsehzentrum IBC in Wien und von dort an die einzelnen Fernsehstationen. Weltweit sehen laut UEFA mindestens 155 Millionen Menschen im Schnitt die 31 EM-Spiele.
Bei den vergangenen Turnieren hatte stets die Europäische Rundfunk-Union (EBU) den sogenannten Hostbroadcaster gestellt und die TV-Bilder produziert. Die EBU-Mitglieder ARD und ZDF haben für die Übertragungsrechte der EURO 2008 zusammen rund 115 Millionen Euro gezahlt. Angesichts der Einschaltquoten - fast 33 Millionen in der Spitze sahen den deutschen 3:2-Sieg gegen die Türkei - und der hohen Marktanteile ist es aus ihrer Sicht eine lohnende Investition.
Dass der Veranstalter eines Sportereignisses gleichzeitig auch die TV-Bilder produziert, ist nicht nur bei Medienkritikern umstritten. In Deutschland möchte die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Live-Bilder von Bundesligaspielen zukünftig in eigener Regie herstellen. Das Bundeskartellamt hat Bedenken angemeldet, und der Pay TV-Sender Premiere kündigte massiven Protest gegen die Pläne an.
Gegen die UEFA sind während des EM-Turniers Zensur-Vorwürfe erhoben worden. Bei einigen Partien waren Fußballfans, die über den Platz liefen, im Weltbild nicht gezeigt worden. Die UEFA wies die Vorwürfe als unbegründet zurück. Nach ihrer Ansicht hat jeder TV- Sender die Möglichkeit, mit eigenen Kameras diese Szenen festzuhalten. Aber auch die mit eigenen Kameras erstellten Bilder laufen technisch über das IBC in Wien.
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Jürgen Wegmann: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
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