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Maldini feiert 40. und spielt weiter für Milan

Mailand - 40 Jahre - und noch immer kein Ende. Italiens lebende Fußball-Legende Paolo Maldini hat sich zu seinem runden Geburtstag selbst das größte Geschenk gemacht: Das «Urgestein» des AC Mailand hängt noch ein Jahr dran.

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Allen Knie-Problemen zum Trotz. Italiens nimmermüder Rekordfußballer will seine beispiellose Karriere im nächsten Jahr mit dem Double aus Meistertitel und Champions League-Sieg krönen.

Urgestein

Foto: dpa Bild vergrößern

Paolo Maldini hängt beim AC Mailand noch ein Jahr dran.

«Nach 23 Profi-Jahren und 1009 Spielen hat Maldini entschieden, noch eine Saison weiter zu machen», teilte der Club von Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi mit. Auf seiner Internetseite gratulierte Milan dem Abwehrspieler, der seinen Geburtstag mit der Familie in Miami feierte: «Die besten Glückwünsche von ganzem Herzen, Capitano!»

Maldini scheint die Energie niemals auszugehen. Als er in der vorigen Saison sein 1000. Spiel bestritt, nannte ihn «La Gazzetta dello Sport» den «1000-Volt-Mann» des italienischen Fußballs. «Ich möchte diesen Erfolg meiner Familie widmen, ganz besonders meiner Mutter, die mich immer unterstützt hat», bedankte sich Maldini in seiner typisch bescheidenen Art damals erstmal artig bei der Mama.

Große Sprüche sind seine Sache nicht. «Ich gehöre zu den Fußballern, die die meisten Titel gewonnen haben. Aber ich gehöre auch zu denen, die oft verloren haben», wehrte sich Maldini stets gegen die Bezeichnung «Superstar». Stolz ist er aber darauf, dass er auch von seinen Gegner respektiert und bewundert wird, weil er als Abwehrspieler fast immer mit fairen Mitteln ausgekommen ist. In mehr als zwei Jahrzehnten sah der Abwehrchef nicht einmal ein handvoll Roter Karten.

Als 17-Jähriger hatte der «Ewige Maldini» am 20. Januar 1985 gegen Udinese seine erste Partie als Profi bestritten. «Heute wäre ein Debüt wie meines nicht mehr möglich, denn mit 16 kommt man in einem großen Club mit mehr als 25 Spielern nicht mehr zum Zug», sagte er damals.

Mit dem Traditionsclub wurde er unter anderem sieben Mal italienischer Meister, dreimal Champions League-Sieger, zweimal Europacupsieger der Landesmeister und zweimal Weltpokalsieger. Nur mit den «Azzurri» blieb dem Rekord-Nationalspieler (126 Einsätze) der große Triumph verwehrt. 1994 wurde in den USA Vize-Weltmeister und 1990 Vize-Europameister. Nach dem bitteren Achtelfinal-K.o. bei der WM 2002 gegen Südkorea trat er aus der «Squadra Azzurra» zurück und lehnte ein Comeback zur EM 2004 und WM 2006 ab.

dpa

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