Freitag, 27. Juni 2008 / 13:59 Uhr
Wien - Nach seinem Rücktritt als Nationaltrainer Österreichs hat Josef Hickersberger dem Verband des EM-Mitgastgeberlandes mangelnde Rückendeckung vorgeworfen.
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«Ich kann dem ÖFB nur raten, dass man die Anstrengungen verdoppelt, dass man meinen Nachfolger als Teamchef viel mehr unterstützt als mich», sagte der 60-Jährige dem Internetportal «www.spox.com». «Sonst bleibt die WM- Qualifikation ein Traum.» Österreich hatte sich nach der EM-Vorrunde mit nur einem Punkt aus drei Partien vom Turnier verabschiedet.
Zugleich sprach sich Hickersberger erneut für den früheren Bundesliga-Profi Andreas Herzog als Nachfolger aus. «Ich mache keine Vorschläge, aber Andreas Herzog hat die Qualifikation, ein guter Nachfolger zu sein.» Bereits am 6. September beginnt für die Alpen- Kicker mit dem Heimspiel gegen Frankreich die Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika.
Mit leiser Ironie enthüllte Hickersberger zugleich den wahren Grund für seinen Rückzug. «Meine Frau Renate! Ich habe ihr im Herbst versprechen müssen, dass ich nach der Europameisterschaft als Teamchef aufhöre.»
dpa
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Gerhard Delling: Die haben den Blick für die Orte, wo man sich die Seele hängen und baumeln lassen kann.
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