Montag, 30. Juni 2008 / 14:21 Uhr
Wien - Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm hat sich bei der 0:1-Final-Niederlage im EM-Endspiel eine Risswunde am linken Fuß zugezogen.
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Der Außenverteidiger, der zur Halbzeit gegen Marcell Jansen verletzt ausgetauscht worden war, erlitt die Blessur bei einem Schlag auf den Fuß und musste die Wunde mit fünf Stichen nähen lassen.
Auch Lahm war nach dem Final-K.o. gegen Spanien enttäuscht, aber der Profi des FC Bayern München richtete den Blick schnell wieder nach vorne. «Jetzt steht die WM-Qualifikation an, die wir erfolgreich bestreiten wollen. Wir haben uns weiterentwickelt von der WM zur EM - und das ist weiter unser Ziel», sagte der 24-Jährige. Im September startet das Team von Bundestrainer Joachim Löw mit einem Doppel- Spieltag in Liechtenstein und Finnland in die Qualifikation für die WM 2010.
Zwar wurde Lahm neben Lukas Podolski und Michael Ballack als einer von drei deutschen Spielern in das 23-köpfige Allstar-Team der EM gewählt. Aber im letzten Turnierspiel gab er ausgerechnet beim Gegentor eine sehr unglückliche Figur ab. «Eine Aneinanderkettung von Fehlern. Im Mittelfeld ist einer ganz blank, dann kommt ein Steilpass. Ich bin dran, Jens kommt raus, so nehme ich bisschen Tempo raus - und dann passiert eben das Tor», beschrieb Lahm seine Sicht der Dinge. Den Treffer von Fernando Torres (Spanien) wird er noch oft im Fernsehen ansehen müssen.
dpa
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