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Bayern gegen HSV zum Bundesliga-Auftakt

Frankfurt/Main - Meister FC Bayern München und sein neuer Trainer Jürgen Klinsmann eröffnen die 46. Saison der Bundesliga mit dem Klassiker gegen den Hamburger SV.

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«Wir freuen uns, dass es gleich richtig in die Vollen geht», kommentierte Klinsmann zwei Monate vor seinem Bundesliga-Einstand als Coach. «Das ist doch großartig, ein echtes Highlight. Ich freue mich riesig auf das Spiel», lautete die Reaktion von HSV-Kapitän Rafael van der Vaart auf die Auftaktpartie des Fußball-Jahres 2008/2009 am 15. August (20.30 Uhr).

Titelverteidiger

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Franck Ribery möchte die Meisterschale mit dem FC Bayern gerne behalten.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL), die am Dienstag in Frankfurt/Main den Spielplan mit den 306 Partien vorstellte, will ihren Expansionskurs fortsetzen und verspricht sich für die erste und zweite Liga wieder Rekorde bei Besucherzahlen, Einnahmen und im Sponsoring. «Die kommende Saison verspricht, ein echter Zuschauermagnet zu werden», sagte Tom Bender, Geschäftsführer für Marketing und Kommunikation.

Bender verwies dabei auf die drei attraktiven Aufsteiger Borussia Mönchengladbach, 1. FC Köln und 1899 Hoffenheim. Köln als Gründungsmitglieder und erster Meister der Bundesliga (1964) spielt zum Auftakt beim VfL Wolfsburg. «Einen Aufsteiger wie den 1. FC Köln gleich zu Beginn der Saison hätte ich nicht unbedingt gebraucht», meinte VfL-Coach Felix Magath. Neuling Hoffenheim tritt bei Energie Cottbus an, und Mönchengladbach empfängt den VfB Stuttgart. Außerdem kommt es zum West-Derby Bayer Leverkusen gegen Borussia Dortmund. Die genauen Ansetzungen werden in der nächsten Woche festgelegt.

45 Tage vor dem ersten Anstoß schürte die DFL die ohnehin hohen Erwartungen im Land des Vize-Europameisters. Die Rekordzuschauerzahl von 17,2 Millionen (Durchschnitt pro Spiel: 39 000) in der 1. und 2. Liga aus der vergangenen Saison soll noch übertroffen werden. Die 36 Vereine planen mit Zuschauereinnahmen in Höhe von 242 Millionen Euro (zuletzt 235), an Sponsorengeldern sollen 483 Millionen Euro (430) fließen. Und auch beim Trikotsponsoring rechnet der Dachverband des Profifußballs mit einer Steigerung von 17 Prozent. Nach DFL-Angaben ist die Bundesliga regelmäßig in 171 Ländern im Fernsehen zu sehen und hat in Deutschland einen Bekanntheitsgrad von 99,5 Prozent.

Acht der achtzehn Clubs treten nächste Saison auf der internationalen Bühne an: Der FC Bayern und Werder Bremen in der Champions League, der FC Schalke 04 ebenfalls in der «Königsklasse» oder im UEFA-Cup, wo auch der Hamburger SV, der VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund sich bewähren wollen. Den Umweg über den UI-Cup müssen der VfB Stuttgart und Hertha BSC machen.

Nachdem es in der vergangenen Saison Ärger zwischen der DFL und den UEFA-Cup-Teilnehmern gab, weil diese einige Male am Donnerstag international und gleich wieder am Samstag in der deutschen Eliteliga antreten mussten, hat die DFL zwei Ersatzspieltermine (11./12. November und 9./10. Dezember) angesetzt. «Wir wollen etwas flexibler auf die UEFA-Cup-Spieltage reagieren», erklärte Holger Hieronymus, der Geschäftsführer Spielbetrieb.

Spätestens am 23. Mai wissen alle, ob der FC Bayern München seinen Titel verteidigt hat: Am letzten Spieltag tritt der Rekordmeister im Südgipfel gegen den VfB Stuttgart an. Am 28./29. Mai steht das erste Relegationsspiel zwischen dem Drittletzten der Bundesliga und dem Dritten der 2. Liga an, das wieder eingeführt wird. Das DFB-Pokal- Finale am 30. Mai in Berlin soll dann der fulminante Saison- Schlusspunkt sein.

dpa

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