Donnerstag, 10. Juli 2008 / 11:52 Uhr
Karlsruhe Erst Faustkampf, dann Versöhnung: «Abwehr- Raubein» Maik Franz und Ersatz-Torwart Jean-Francois Kornetzky vom Fußball-Bundesligisten Karlsruher SC haben nach einem Handgemenge im Training schon am selben Abend wieder Frieden geschlossen.
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Der kurze, aber heftige Streit war entstanden, nachdem Franz anstelle des Balls den Torhüter getroffen hatte. Kornetzky ging daraufhin auf den in der Bundesliga als «böser Bube» bekannten Verteidiger los. Franz reagierte mit einem Schlag gegen das Kinn des Elsässers.
Doch schon beim gemeinsamen Grillen in der Sportschule Schöneck am Abend begruben die Streithähne ihren Disput. «Wir haben uns die Hand gegeben», sagte Franz und Kornetzky stellte fest, dass «ja schließlich niemand ein blaues Auge davongetragen» habe.
Schon in der vergangenen Saison hatten die Badener zweimal mit Rangeleien im Team für Aufsehen gesorgt. Im September 2007 flogen zwischen KSC-Torhüter Markus Miller und dem Südafrikaner Bradley Carnell nach dem 1:0-Sieg bei Eintracht Frankfurt die Fäuste. Beide mussten damals die gesamte Mannschaft zu ihrem Versöhnungsfrühstück einladen. Kurz vor Saisonende waren auch Christian Eichner und Maik Franz im Mannschaftstraining heftig aneinandergeraten.
dpa
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