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Schiedsrichter Stark soll europäisch pfeifen

Frankfurt/Main - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will Wolfgang Stark zum starken Mann der Schiedsrichter-Gilde machen und traut Bibiana Steinhaus den Sprung in die Bundesliga zu.

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«FIFA-Schiedsrichter Wolfgang Stark wird von uns für höchste internationale Ansprüche geschult und aufgebaut», sagte Lutz Michael Fröhlich, der neue Abteilungsleiter beim DFB, in einem Interview auf der Homepage des Dachverbandes. Die Zweitliga-Unparteiische Steinhaus aus Hannover sieht Fröhlich als Kandidatin für das Oberhaus der Männer: «Bei kontinuierlicher Weiterentwicklung ist das meiner Ansicht nach nicht auszuschließen.»

Schiedsrichter

Foto: dpa Bild vergrößern

Schiedsrichter Wolfgang Stark zeigt einem Spieler die Gelbe Karte.

Steinhaus, die erste Unparteiische im Profifußball in Deutschland, habe die Anforderungen in der 2. Liga «hervorragend erfüllt und in ihrer ersten Saison dort überzeugt». Der 38 Jahre alte Ergoldinger Stark, im Hauptberuf Bankkaufmann, rückt nach dem Karriereende von Markus Merk mehr in den Fokus, da EM-Schiedsrichter Herbert Fandel aus Kyllburg aus Altersgründen nur noch bis Ende 2009 international pfeifen darf.

Fröhlich will nun Merk für den DFB gewinnen. «Er hat große menschliche Qualitäten und seine Fachkompetenz ist weltweit anerkannt», sagte der frühere FIFA-Referee Fröhlich über den langjährigen Internationalen aus Kaiserslautern. «Der Vorsitzende des Schiedsrichter-Ausschusses, Volker Roth, ist mit ihm im Gespräch.»

Stark ist ebenso wie Christine Beck (Magstadt) im August bei den Olympischen Spielen in Peking im Einsatz. «Und hinter Wolfgang Stark gibt es einige jüngere Schiedsrichter, die Hoffnung für die Zukunft machen, beispielsweise Felix Brych», meinte Fröhlich, der seit dem 1. April an der Spitze der Schiedsrichter-Abteilung des DFB steht.

Die Unparteiischen treffen sich in der Sportschule Kamen-Kaiserau. Knapp vier Monate nach dem ersten Runden Tisch der Bundesliga mit den Schiedsrichtern soll die Zusammenarbeit mit einem Gastbesuch von Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß bei der Tagung der Regelhüter vor der neuen Saison intensiviert werden. Hoeneß soll bei der Zusammenkunft der 42 Referees, die in 1. und 2. Liga pfeifen, zum Thema «Erwartungen an die Bundesliga-Schiedsrichter» sprechen.

dpa

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