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BVB-Fanbeauftragter übt Selbstkritik

Dortmund - Nach den Ausschreitungen zwischen Fans des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und des Schweizer Erstligisten FC Basel am 12. Juli in Grenchen (Schweiz) hat der Dortmunder Fanbeauftragte Jens Volke Selbstkritik geübt.

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«Die Selbstreinigung innerhalb des Blocks hat nicht funktioniert», sagte Volke den «Ruhr Nachrichten». Friedlichen BVB-Anhängern war es nicht gelungen, die Randalierer auszugrenzen. Er hoffe nun darauf, dass ein Lernprozess einsetze, meinte Volke. Die Enttäuschung über die Vorfälle sei bei ihm «gewaltig. Wir haben in der Schweiz ein schlechtes Bild abgegeben.»

Freundschaftsspiel?

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Feuerwehrleute löschen bengalische Feuer, die aufs Spielfeld geflogen sind.

Das Verhalten der Schweizer Polizei bezeichnete Volke als «zu zögerlich». Sie sei früh auf ein Sicherheitsrisiko aufmerksam gemacht worden, habe aber sehr spät reagiert. Vermutlich seien auch zu wenig Polizisten vor Ort gewesen, äußerte Volke. Ob die Randalierer bei einer Identifikation mit einem Stadionverbot rechnen müssten, ließ der BVB-Fanbeauftragte offen. Für die Klärung dieser Frage sei er nicht zuständig. Volke verwies auf «höhere Stellen» im Verein.

Beim 2:2 im Testspiel zwischen Dortmund und Basel war es vor 7000 Zuschauern nach Tumulten in beiden Fanblöcken zu Unterbrechungen gekommen. Aus dem Bereich der Dortmunder Anhänger waren während des zweiten Durchgangs wiederholt Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geschossen worden. Feuerwehr und Polizei hatten eingegriffen. Schwere Verletzungen waren laut Volke ausgeblieben.

dpa

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