Donnerstag, 17. Juli 2008 / 22:19 Uhr
Berlin - Mit dem höchsten Europapokalsieg der Clubgeschichte hat Hertha BSC den ersten Schritt Richtung UEFA-Cup praktisch schon geschafft. Im Hinspiel der 1. Qualifikationsrunde boten die Berliner beim 8:1 (5:0) gegen Nistru Otaci aus Moldawien wunderbaren Spaß-Fußball.
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Damit ist das Rückspiel am 31. Juli in Chisinau für die Herthaner nur eine Pflichtaufgabe. Die Hauptstädter hatten über die Fairplay-Wertung die Qualifikation erreicht, wo sie noch die zweite Runde für den angestrebten Einzug in die Hauptrunde überstehen müssen. Die Sieger dieser Runde ziehen in die Gruppenphase ein.
Die zweifachen Torschützen Marko Pantelic (l) und Lukasz Pisczek freuen sich über ihre Tore.
Drei Hertha-Tore erzielte Lukasz Piszczek (34./43./80.), Marko Pantelic (15./38.) war zweimal erfolgreich. Außerdem trafen beim ersten Pflichtspiel der neuen Saison Raffael (23.), Neuzugang Marc Stein (68.) und Steve von Bergen (71.). Das Gegentor durch Andrei Tcaciuc (78.) verschuldete Torwart Jaroslav Drobny.
Nach zuletzt zwei torlosen Testspielen setzten die Berliner, die ihre Fans in der vorigen Saison nur selten verwöhnt hatten, die überforderten Gäste von Beginn an unter Druck. Pantelic scheiterte zunächst noch an Schlussmann Dmytro Pyljuga (10.), überwand den erst 18-Jährigen aber wenig später nach einer Kopfball-Ablage von Piszczek. Raffael nach Zuspiel von Pantelic und Piszczek nach einem Pfostenknaller von Pal Dardai sorgten schon früh für ein beruhigendes Polster. Erneut Pantelic und der Pole Piszczek, der vom linken Flügel aus für viel Gefahr sorgte, trafen vor der Pause außerdem gegen den Meisterschafts-Dritten aus Moldawien.
Die Hertha-Abwehr war auch ohne die EM-Teilnehmer Arne Friedrich und Josip Simunic kaum gefordert. Der brasilianische Innenverteidiger Kaká sowie der bisherige Rostocker Stein auf der linken Seite gaben ihre Debüts. Trainer Lucien Favre ließ zur Pause zudem den zuletzt an der Wade angeschlagenen Pantelic in der Kabine. Die Gastgeber ließen vor 12 373 zufriedenen Fans im Berliner Jahn-Sportpark auch in der zweiten Hälfte den Ball laufen und sorgten über die Flügel immer wieder für Gefahr.
dpa
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