Montag, 28. Juli 2008 / 16:05 Uhr
Berlin - Hertha-Präsident Werner Gegenbauer drängt auf einen schnellen Abschluss des Transfers von Mohamed Amine Chermiti. «Der Junge wird langsam verbrannt», erklärte der neue Hertha-Chef in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.
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Schon seit Wochen ist sich der Berliner Fußball-Bundesligist mit dem tunesischen Stürmer einig, nur die Verantwortlichen von Etoile Sportive du Sahel blocken noch. «Da sollte man nun endlich einen Schlusspunkt setzen», forderte Gegenbauer.
Ob nach dem 20-jährigen Torjäger Chermiti noch ein weiterer größerer Transfer für die kommende Spielzeit realisiert werden kann, ist laut Gegenbauer offen: «Das wird auch von den Einnahmen abhängen, ob es noch etwas gibt.» Für einige Spieler aus der zweiten Reihe lägen dem Club Angebote vor. Zudem gebe es durchaus einige Zahlungs- Modelle, mit denen der geplante Ausgabe-Rahmen von neun Millionen Euro für Transfers nicht überschritten werden müsse. Für die neue Saison hat Hertha bisher rund 4,5 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben, Chermiti würde knapp über zwei Millionen Euro kosten.
Für die Leistungsträger Arne Friedrich, Josip Simunic und Marko Pantelic seien entgegen mancher Spekulationen keinerlei offizielle Offerten bei Hertha eingegangen, berichtete der Präsident. Der Unternehmer zeichnet mit seinen acht Präsidiumskollegen auch für die Benennung der Geschäftsführung der Hertha-Kapitalgesellschaft verantwortlich, die den Profibereich umfasst.
Geschäftsführer und Manager Dieter Hoeneß hatte für 2010 bereits den Abschied verkündet. Gegenbauer sieht den ehemaligen Hertha- Stürmer Michael Preetz, jetzt schon Chef des Lizenzspielerbereichs, als Hoeneß-Nachfolger. «Ich lasse keine Zweifel daran, dass Michael Preetz den ersten Zugriff hat», betonte Gegenbauer.
dpa
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