Dienstag, 29. Juli 2008 / 13:07 Uhr
München - Ohne einige seiner Stars hat der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München die Reise nach Japan angetreten.
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Trainer Jürgen Klinsmann, der am Mittwoch seinen 44. Geburtstag feiert, muss auf dem 75-Stunden-Trip nach Fernost auf die verletzten Luca Toni, Franck Ribéry, Tim Borowski, Martin Demichelis und Hans Jörg Butt verzichten. Beim Abflug fehlten außerdem die für die Olympischen Spiele abgestellten Breno und José Ernesto Sosa. Am Donnerstag bestreiten die Bayern in Tokio ein Freundschaftsspiel beim Kooperationspartner Urawa Red Diamonds, dem derzeitigen Tabellenzweiten der japanischen J-League.
Bereits zum dritten Mal unternehmen die Bayern die Reise ins «Land der aufgehenden Sonne» und kommen dabei ihren Verpflichtungen nach. «Es ist schon Stress», räumte Manager Uli Hoeneß vor dem zwölfstündigen Flug ein, «aber wenn man sich entscheidet, ein 'global player' zu sein, dann muss man ab und zu auch dorthin fahren, wo die internationalen Gegner sind.» Die vom deutschen Trainer Gert Engels betreuten Red Diamonds werden laut Hoeneß ein echter Prüfstein für das Klinsmann-Team sein.
Für die Bayern ist die Partie im Saitama-Stadion, wo man im vergangenen Jahr eine 0:1-Niederlage kassierte, der vorletzte Test vor dem Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal gegen Rot-Weiß Erfurt am 10. August. Am 5. August empfangen die Münchner den italienischen Meister Inter Mailand in der Allianz Arena.
Fußball-Weltmeister Toni, der sich im Training eine Muskelverhärtung in der rechten Wade zuzog, und Nationalspieler Borowski (Innenbanddehnung im linken Knie) haben bereits die Rehabilitation aufgenommen. Vize-Weltmeister Ribéry arbeitet nach der Operation am Syndesmoseband in München an seinem Comeback. Wegen der zahlreichen Ausfälle holte Klinsmann mit den Stürmern Mehmet Ekici und Thomas Müller zwei Spieler aus der Reservemannschaft ins Japan-Aufgebot.
Außer dem Testspiel gegen den Partnerclub stehen für die Bayern ein Training und ein Turnier mit Kindern auf dem Programm. Am Freitag geht es zurück nach München. Ganz bewusst habe man die Reise so kurz wie möglich gehalten, erklärte Hoeneß: «Dann gibt es keinen großen Jetlag.»
dpa
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