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Berufsverbote für Moggi und sechs Schiedsrichter

Rom - Der italienische Fußballverband hat den früheren Juve-Manager Luciano Moggi und sechs ehemalige Schiedsrichter in einem zweiten Prozess nach der Liga-Manipulationsaffäre zu langen Berufsverboten verurteilt.

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Die Disziplinarkommission wirft den Verurteilten «unlauteres Verhalten» vor, berichtete die «La Gazzetta dello Sport». Eine direkte Manipulation von Spielergebnissen konnte ihnen diesmal nicht nachgewiesen werden.

Die früheren Referees Tiziano Pieri, Salvatore Racalbuto, Stefano Cassarà, Antonio Dattilo, Paolo Bertini, Marco Gabriele und Linienrichter Marcello Ambrosino wurden wie Moggi zu eineinhalb Jahren Berufsverbot verurteilt. Der in einem vorhergehenden Verfahren bereits mit einer vierjährigen Sperre belegte Ex-FIFA-Schiedsrichter Massimo De Santis erhielt weitere sechs Monate Berufsverbot. Außerdem wurde der Manager des Fußballclubs Salerno, Angelo Fabiani, zu vier Jahren Berufsverbot verurteilt.

Über Fabiani hatte der bereits in einem ersten Verfahren zu fünf Jahren Berufsverbot verurteilte Moggi die Unparteiischen mit schweizerischen Mobil-Telefonen ausgestattet. So wollte Moggi verhindern, dass italienische Behörden die Gespräche zwischen ihm und den Schiedsrichtern abhören können. In einem ersten Prozess war dem ehemaligen Manager von Juventus Turin bereits die Manipulation von Spielergebnissen mit Hilfe korrupter Schiedsrichter nachgewiesen worden.

dpa

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