Donnerstag, 7. August 2008 / 11:27 Uhr
Hamburg - Der ehemalige Stuttgarter Bundesliga-Profi Andreas Hinkel hat die Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft noch nicht abgehakt.
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«Klar möchte ich in die Nationalelf», sagte der Abwehrspieler des schottischen Meisters Celtic Glasgow dem Fachmagazin «kicker». «Aber beim Fußball ist es eben nicht wie in der Leichtathletik, wo man eindeutige Zahlen hat, die als Bewertungsgrundlage dienen», meinte der 26-Jährige einschränkend. Sein 17. und bisher letztes Länderspiel bestritt er im September 2005 im Testspiel gegen die Slowakei in Bratislava (0:2). Hinkel: «Dass ich nicht die größte Lobby habe, weiß ich selber.»
Argumente für eine Nominierung möchte er in der an diesem Wochenende beginnenden schottischen Meisterschaft mit seinem Verein liefern, für den er seit seinem Wechsel vom spanischen Erstligisten FC Sevilla im Januar 2008 die Stiefel schnürt. Das Ziel sei nicht nur der vierte Meistertitel in Serie, sondern auch der Einzug in das Viertelfinale der Champions League. Im wichtigsten europäischen Club- Wettbewerb war Celtic in den vergangenen beiden Jahren jeweils im Achtelfinale ausgeschieden - «eine große Leistung», findet Hinkel.
In der Liga heißt der größte Rivale einmal mehr Glasgow Rangers. «Aber vergangene Saison war schon zu sehen, dass wir spielerisch die stärkere Mannschaft sind», meinte der 26-Jährige mit Blick auf das ewige Duell der Stadtrivalen. Im Celtic Park ist der Schwabe, der zwischen 2000 und 2006 für den VfB Stuttgart 156 Bundesliga-Spiele bestritt, bereits einer der Publikumslieblinge: «Die schwäbische und die schottische Mentalität sind sich sehr ähnlich - und damit meine ich nicht das Sparen! Beide gelten als ehrliche, fleißige Arbeiter.»
dpa
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