Donnerstag, 14. August 2008 / 17:23 Uhr
Gelsenkirchen - Ligaverbands-Vizepräsident Peter Peters hat das Verhalten von FIFA und Internationalem Olympischen Komitee (IOC) im Umgang mit dem Abstellungsstreit um die Bundesliga-Profis für das olympische Turnier scharf kritisiert.
anzeige
«Die beiden größten Sport-Organisationen der Welt tolerieren Rechtsbruch», sagte Peters, Geschäftsführer des FC Schalke 04. Auch Schalke-Manager Andreas Müller erneuerte nach dem 1:0 im Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Atlético Madrid seine Kritik an der «Verschleppungstaktik» des Weltverbandes (FIFA) und des brasilianischen Verbandes (CBF).
Die Brasilianer Rafinha (l) und Alex Alves albern bei den Olympischen Spielen auf der Bank herum.
«Rafinha spielt nach dem Urteil des internationalen Sportgerichtshof CAS nach wie vor ohne Genehmigung von uns für Brasilien», betonte Müller, der in den kommenden Tagen ein neuerliche CAS-Entscheidung erwartet. Schalke will erreichen, dass die Brasilianer für Rafinha, der gegen Madrid nicht eingesetzt werden konnte, eine Versicherung abschließen sowie eine Abstellungsgebühr von rund 4000 Euro pro Tag an die Gelsenkirchener zahlen. Schalke hat sich Schadenersatzansprüche vorbehalten. Der CBF hat noch immer nicht auf die Forderungen des Clubs reagiert.
dpa
0 Kommentare | Kommentare verstecken
Nie mehr die Bundesliga - Spiele verpassen: ab sofort bietet Ihnen fussball.com kostenlos an jedem Spieltag der 1. und 2. Fussball Bundesliga einen Live-Ticker.
"Fussball ist mehr als nur ein Sport. Fussball ist Euphorie, Religion und Droge zugleich." Aktuelles zur Droge Fussball, spitz und ohne redaktionelle Schranken, aus unserem Fussball Blog
Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Mehmet Scholl (nach einem der Derby der Bayern gegen die Löwen): Die Brisanz dieses Spieles hat man daran erkannt, dass sich Franz Beckenbauer über unsere Tore gefreut hat.
Kommentar schreiben