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Prominente Ausfälle zum Bundesliga-Start

Düsseldorf - Interessante Premieren, erste Bewährungsproben und zahlreiche prominente Ausfälle - trotz der Olympischen Spiele im fernen China übernimmt an diesem Wochenende hierzulande wieder «König Fußball» das Regiment.

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Einen Tag nach dem Auftaktmatch zwischen Bayern München und dem Hamburger SV startet die Konkurrenz in die 46. Bundesliga-Saison. Nicht nur Joachim Löw erwartet eine äußerst spannende Spielzeit. Dem hohen Titelfavoriten mit seinem ehemaligen «Chef» Jürgen Klinsmann an der Spitze des Bayern-Trainerteams kann nach Ansicht des Bundestrainers am ehesten ein Trio gefährlich werden: «Schalke, Bremen, auch Stuttgart schätze ich hoch ein», sagte Löw im Interview mit der «Bild»-Zeitung.

Schmerzen

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Der Schalker Jefferson Farfan verpasst den Bundesliga-Auftakt.

Zum Auftakt stehen die mutmaßlichen Mitfavoriten auf dem Papier vor vermeintlich lösbaren Aufgaben. Vizemeister Werder Bremen beginnt die Spielzeit mit dem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld, der FC Schalke 04 hat drei Tage nach dem gelungenen «Champions-League-Prolog» gegen Atlético Madrid (1:0) Hannover 96 zu Gast, und Ex-Meister VfB Stuttgart tritt beim Aufsteiger Borussia Mönchengladbach an. Doch gerade bei den Neulingen ist die Euphorie zu Beginn der Saison immer besonders groß. «Wir sind gut vorbereitet und wollen zeigen, dass wir attraktiv und offensiv spielen können», sagte Trainer Jos Luhukay vor der Partie im Borussia-Park voller Vorfreude.

Die beiden anderen Neulinge, 1899 Hoffenheim und der 1. FC Köln, beginnen ihre Bundesliga-Abenteuer mit durchaus unangenehmen Auswärtspartien. Gleichwohl will Hoffenheim bei Energie Cottbus sofort ein Ausrufezeichen setzen. «Wir werden uns nicht verstecken. Wir wollen dort gewinnen. Cottbus muss schon sehr gut sein, um uns zu schlagen», kündigte Trainer Ralf Rangnick vollmundig an. Etwas zurückhaltender gab sich Christoph Daum vor der Partie des FC beim mit enormem finanziellem Aufwand verstärkten VfL Wolfsburg. Für Daum ist die von Felix Magath trainierte Elf ein Club, der «oben mitspielen wird.»

Das wohl reizvollste Duell des 1. Spieltags steigt auf der «Baustelle BayArena», auch weil in Bruno Labbadia und Jürgen Klopp zwei neue Trainer auf den Bänken von Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund sitzen, die für einen Neuanfang stehen. Ein gutes Resultat zu Beginn wäre für beide Clubs nach vielen Enttäuschungen und Rückschlägen in der Vorsaison immens wichtig und brächte Rückenwind für die nächsten Aufgaben. BVB-Sportdirektor Michael Zorc hofft, dass Klopp mit attraktiverem Fußball die zuletzt nicht gerade verwöhnten Fans begeistert und mitreißt. Doch auch die Resultate müssen stimmen. «Platz 13 wie im Vorjahr kann nicht unser Maßstab sein», sagte Zorc.

Einige Stars und Leistungsträger sind zum Saisonstart noch nicht zu sehen. Bei Leverkusen fiel Nationaltorhüter Rene Adler wegen einer Schulterprellung kurzfristig aus, Schalkes neuer Coach Fred Rutten muss neben Stammkeeper Manuel Neuer und Olympia-Teilnehmer Rafinha gleich seine beiden neuen Stars Jefferson Farfán und Orlando Engelaar ersetzen. Farfán zog sich gegen Atlético Madrid eine Schultereckgelenkssprengung zu und Engelaar im Training eine Knieverletzung. Bei Werder fehlt neben Nationalverteidiger Per Mertesacker auch Spielmacher Diego und Neuzugang Claudio Pizarro, der erst am Dienstag in Bremen vorgestellt werden soll. Der BVB muss noch ohne Stürmer Alexander Frei auskommen. Bei Hoffenheim fällt Vier- Millionen-Mann Wellington (Muskelfaserriss) erstmal aus, und Köln muss noch ohne den neuen Stürmer Manasseh Ishiaku auskommen.

dpa

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