Freitag, 15. August 2008 / 17:18 Uhr
Bremen - Wenige Stunden vor dem Auftakt der neuen Saison in der Fußball-Bundesliga hat Werder Bremen einen spektakulären Transfercoup gelandet: Angreifer Claudio Pizarro kehrt zum Meisterschaftszweiten Werder zurück.
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Der viermalige deutsche Meister und Dauer-Konkurrent von Titelverteidiger Bayern München meldete am 15. August die Rückkehr des Stürmers an seine einstige Wirkungsstätte. «Claudio gehört zu den Topstürmern in Europa. Mit ihm können wir unsere Qualität weiter verbessern», sagte Geschäftsführer Klaus Allofs. Wie Werder mitteilte, wird Pizarro für eine Saison ausgeliehen. Eine Kaufoption gebe es nicht.
Der peruanische Nationalspieler spielte in der vergangenen Saison beim englischen Premiere League-Club FC Chelsea. Pizarro stand von 1999 bis 2001 bereits in Diensten Werders, bevor er zum deutschen Rekordmeister Bayern München wechselt. «Werder hat mir damals die Tür nach Europa geöffnet, hier hatte ich zwei tolle Jahre. Der Club gehört zu den besten in Europa. Ich möchte Werder mit meiner internationalen Erfahrung helfen», sagte der 29 Jahre alte Stürmer, der für Werder in 56 Bundesligaspielen 29 Tore geschossen hat.
Die Aussicht auf die Champions League habe ihn zu der Entscheidung pro Bremen veranlasst. «Geld spielte eine untergeordnete Rolle», sagte Pizarro, der sich in seinem ersten Jahr bei Chelsea nicht wie erhofft durchsetzen konnte. Lediglich 21 Spiele und zwei Tore waren für einen Mann seiner Klasse zu wenig. Pizarro trainierte noch bei Chelsea, so dass er für den Bundesligastart bei Arminia Bielefeld noch nicht zur Verfügung steht.
In Bremen soll der Torjäger, der für Bayern München zwischen 2001 und 2007 in der Liga in 174 Partien 71 Tore schoss, am 19. August vorgestellt werden. Dort erwarten ihn dann in Markus Rosenberg, Hugo Almeida, Boubacar Sanogo und Martin Harnik vier starke Konkurrenten. Dennoch erhofft sich Werder nun einen deutlichen Qualitäts-Anstieg im Angriff. «Wir wissen seit Jahren um Claudios Fähigkeiten. Er hat sich konstant weiterentwickelt und wird unser Spiel mit seiner großen Erfahrung beleben», glaubt Werder-Trainer Thomas Schaaf.
dpa
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