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Wird das Sponsoren-Verfahren eingestellt?

Hamburg - Während der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) in der Frage der TV-Vermarktung weiter mit dem Kartellamt um eine Lösung ringen, hat die Bonner Behörde im Sponsorenstreit eingelenkt, wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» berichtet.

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Danach will das Kartellamt das Verfahren gegen die beiden Fußball-Organisationen wegen vermeintlicher Absprachen beim Sponsoring in dieser Woche einstellen. Die Behörde hatte im Februar die Büroräume von DFB und DFL in Frankfurt durchsucht und nach Belegen für «wettbewerbsbeschränkende Maßnahmen» gesucht. Vertreter beider Verbände hatten das Vorgehen damals massiv kritisiert und von fehlender Verhältnismäßigkeit gesprochen. Nach Informationen des «Spiegel» haben die Ermittler keine Hinweise für ein illegales Verhalten festgestellt.

Im TV-Streit gibt es zwischen DFL und Kartellamt dagegen noch keine Annäherung. Der Ligaverband ist nach wie vor auf der Suche nach einer Lösung, um den pro Jahr 500 Millionen Euro schweren Vermarktungs-Vertrag mit der Kirch-Tochterfirma Sirius zu retten. Das Kartellamt hatte das DFL-Modell für die geplante TV-Vermarktung der Bundesliga am 24. Juli abgelehnt, weil es nach Ansicht der Bonner Behörde den kartellrechtlichen Anforderungen einer angemessenen Verbraucher-Beteiligung nicht genügt. Die Wettbewerbshüter fordern eine zeitnahe «Highlight-Berichterstattung» im frei empfangbaren Fernsehen und damit praktisch den Fortbestand der ARD-Sportschau.

dpa

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