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Favre verlangt Entschuldigung von Ebert

Berlin - Die unerwartete Ersatz-Rolle für Josip Simunic beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld hat für Ärger beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC gesorgt.

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Nachdem Mittelfeldspieler Patrick Ebert öffentlich sein Unverständnis über die Versetzung des kroatischen Nationalspielers auf die Bank geäußert hatte, rüffelte Trainer Lucien Favre den 21-jährigen Jung-Profi. «Ebert darf das nicht machen, er hat sich entschuldigt bei mir», sagte Favre. Er müsse sich aber auch noch bei der ganzen Mannschaft entschuldigen, ergänzte der Schweizer. Ebert hatte nach der Partie gegen Bielefeld zum «Fall» Simunic erklärt: «Für mich und den Rest des Teams ist es verwunderlich, dass er nicht gespielt hat.»

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Foto: dpa Bild vergrößern

Hertha-Trainer Lucien Favre beim Training.

Favre hatte sich in der Startelf für den brasilianischen Neuzugang Kaka in der Innenverteidigung und gegen den Kroaten entschieden. Er habe Simunic vorher erklärt, dass er nicht spiele. «Jo hat korrekt reagiert. Wir haben Konkurrenzkampf, das ist wichtig», betonte der Hertha-Coach. Kaka leitete mit einem Querschläger den Ausgleich der Bielefelder durch Artur Wichniarek ein.

«Natürlich war es ein technischer Fehler von Kaka, aber ich bedauere meine Entscheidung nicht. Kaka hat in der Vorbereitung gut gespielt. Und Jo hat noch etwas Rückstand», sagte Favre. Torschütze Marko Pantelic, Gojko Kacar und Ebert waren nach dem 1:0 der Berliner zur Ersatzbank geeilt, um gemeinsam mit Simunic das Tor zu feiern.

dpa

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