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Köln mit Anlaufproblemen: Nur 1:1 gegen Frankfurt

Köln - Für den 1. FC Köln wachsen die Bäume in der Fußball-Bundesliga nicht in den Himmel. Der rheinische Traditionsclub mit seinem neuen Rekord-Trainer Christoph Daum hat bei der Rückkehr in die Elite-Liga einen Stolper-Start hingelegt.

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«Das ist ärgerlich, dass wir so schmerzhaftes Lehrgeld zahlen müssen», sagte FC-Manager Michael Meier nach dem 1:1 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt. Auch Daum, der zum 131. Mal als FC-Chefcoach auf der Bank saß und damit den bisherigen Rekordhalter Hennes Weisweiler ablöste, trauerte dem ersten Saisonsieg nach. «Natürlich sind wir enttäuscht, dennoch bin ich nicht unzufrieden. Aber wir müssen noch ein Schippchen drauflegen», meinte der Coach, der erstmals seit 18 Jahren wieder bei einem Bundesliga-Heimspiel in Köln auf der Bank Platz nahm.

Lehrgeld

Foto: dpa Bild vergrößern

Kölns Trainer Christoph Daum ruft aufs Spielfeld.

Dabei durften die meisten der 50 000 Zuschauer im ausverkauften RheinEnergie-Stadion 80 Minuten lang auf die erste FC-Party hoffen. Torjäger Milivoje Novakovic, der schon in der 2. Liga mit 20 Treffern großen Anteil am Aufstieg hatte, traf in der 33. Minute zum Kölner 1:0. Doch eine Unachtsamkeit der Gastgeber in der Defensive machte den ersten Erfolg zunichte. Frankfurts Stürmer Martin Fenin sorgte mit seinem Kopfball neun Minuten vor Abpfiff für den glücklichen Punktgewinn der Hessen, die eine schwache Leistung am Rhein boten.

«Wir haben am Ende nur noch das Ergebnis verwaltet und die Spielkontrolle abgegeben», meinte selbstkritisch FC-Profi Martin Matip, der der einzige Deutsche in der Kölner Startelf war. Den möglichen Sieg vergab aber allen voran Roda Antar, der sechs Minuten nach dem Führungstreffer mit einem Foulelfmeter nur den Innenpfosten des Frankfurter Tores traf. «Da fehlten zwei Zentimeter zur Glückseligkeit», sagte Daum zerknirscht.

Die Gäste, bei denen insgesamt neun Spieler verletzungsbedingt fehlten, konnten mit dem ersten Punktgewinn der neuen Spielzeit gut leben. Kapitän Ioannis Amanatidis wollte trotz grober Mängel im Spiel sogar besondere Fähigkeiten seines Teams erkannt haben. «Wenn wir so schlecht spielen und einen Punkt holen, hat das auch was mit Qualität zu tun», befand der Grieche.

Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel, der sein 400. Spiel als Bundesliga-Coach absolvierte, feierte den Punkt als Erfolgserlebnis. «Das war wichtig nach dem verlorenen Heimspiel zum Auftakt. Wir müssen uns jetzt irgendwie durchwurschteln bis einige Spieler zurückkommen.» Auch Torschütze Fenin war mit dem Auftritt zufrieden. «Ist doch völlig egal, wie wir gespielt haben. Hauptsache wir haben den wichtigen Punkte», meinte der tschechische Offensiv-Spieler.

dpa

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