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Koblenzer Vertragsstreit vor dem Landgericht

Koblenz - Der Streit um verdeckte Zahlungen beim Fußball-Zweitligisten TuS Koblenz findet kein Ende und soll nun am 24. September vor dem Landgericht Koblenz noch einmal aufgerollt werden.

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Ex-Geschäftsführer Hermann Gläsner, der für die Vertragspolitik verantwortlich gemacht wird, klagt auf Wiedereinstellung, wie die «Sport Bild» am Mittwoch berichtete. Er wolle beweisen, dass er keine Misswirtschaft betrieben habe. TuS-Aufsichtsratschef Walterpeter Twer habe die umstrittenen Transfers durchgesetzt, behauptet Gläsner nach Angaben des Magazins.

Nach dessen fristloser Kündigung wurden im Dezember bis dahin beim Club unbekannte Spielerverträge entdeckt. Sie führten dazu, dass Koblenz für die Neuzugänge Branimir Bajic und Marko Lomic (beide Partizan Belgrad) eine deutlich höhere Ablösesumme zahlen musste, als offiziell angegeben. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) bestrafte den Verein deshalb wegen gravierender Verstöße im Lizenzierungsverfahren mit einem Abzug von sechs Punkten in der Saison 2007/08 und von drei Zählern in der laufenden Spielzeit.

dpa

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