Sonntag, 31. August 2008 / 12:47 Uhr
Hannover - Martin Kind, Vorstandsvorsitzender von Hannover 96, hat eine umfassende Aufklärung der Manipulationsvermutungen im deutschen Profi-Fußball gefordert.
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Das Bundesliga-Heimspiel der Niedersachsen gegen den 1. FC Kaiserslautern am 26. November 2005 (5:1) ist unter Verdacht geraten. «Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre das für den Fußball eine Katastrophe», sagte Kind.
Bei der Partie sollen große Summen auf eine Lauterer Niederlage gewettet worden sein. «Das spricht dafür, das Hannover 96 mit einer möglichen Manipulation nichts zu tun hatte», erklärte Kind. Nach seinen Angaben hat 96-Trainer Dieter Hecking vor dem Bundesliga- Auswärtsspiel in Stuttgart mit jenen Spielern gesprochen, die bereits vor drei Jahren dabei waren. Dabei habe es keine Hinweise auf eine Manipulation gegeben.
Aus dem derzeitigen 96-Kader wirkten in Robert Enke, Steven Cherundolo, Michael Tarnat, Hanno Balitsch, Altin Lala, Jiri Stajner und Chawdar Yankow sieben Profis in der besagten Partie mit. Trainer der 96-Mannschaft war damals Peter Neururer. Der Sieg galt nicht als Überraschung. Die Lauterer traten als Tabellenletzter in Hannover an.
dpa
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