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Freiburg auf Kurs - Hansa ernüchtert

Freiburg - «Superstart» für Freiburg, Rückschlag für Rostock: Während sich die Breisgauer mit dem 1:0 (1:0)-Erfolg gegen Hansa Rostock in der Spitzengruppe etabliert haben, muss sich der Absteiger im Kampf um die Aufstiegsplätze in der 2. Bundesliga vorerst hinten anstellen.

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«Die Punktausbeute ist mit sieben Punkten nach drei Spielen nahezu perfekt, es ist eine schöne Grundlage und auch gut für das Selbstbewusstsein», sagte Freiburgs Trainer Robin Dutt nach dem zweiten Heimsieg. Allerdings hatte der knappe Sieg in dem ausgeglichenen Fußball-Spiel dem Coach des SC auch vor Augen geführt, dass sich alle Aufstiegsanwärter auf ein zähes Ringen an der Tabellenspitze einstellen müssen. «Es wird sehr, sehr lange dauern, bis die Tabelle eine richtige Aussagekraft hat. Dass eine Mannschaft eine Serie von vier, fünf Siegen in Folge hinlegt, halte ich angesichts der Ausgeglichenheit der Liga kaum für möglich.»

Erfolgreich

Foto: dpa Bild vergrößern

Die Spieler des SC Freiburg bejubeln den 1:0-Sieg gegen Hansa Rostock.

Die Freiburger Spieler krönten ihre Energieleistung gegen die ebenbürtigen Rostocker mit einem Erfolg. «Das war jetzt ein Superstart für uns», bejubelte U21-Nationalspieler Daniel Schwaab den Dreier, mit dem sich der SC hinter den punktgleichen Teams aus Mainz und Kaiserslautern auf Rang drei vorschob. Auch Heiko Butscher sah in dem Erfolg vor 15 000 Zuschauern eine Bestätigung der eigenen Ansprüche: «Deine Heimspiele musst du gewinnen, wenn du aufsteigen willst.»

Auffällig war vor allem der Siegeswille und die Nervenstärke der Gastgeber. Nach dem einzigen Treffer, den Mohamadou Idrissou (35. Minute) nach einem Freistoß des erneut besten Freiburgers, Jonathan Jäger, per Kopf erzielt hatte, stemmte sich der Sportclub mit aller Kraft gegen den in der zweiten Halbzeit zunehmenden Druck der mutig auftretenden Gäste. Mit enormer Laufbereitschaft wurden Defizite ausgeglichen, jeder kämpfte für jeden. «Dass es spielerisch mal nicht so gut läuft, kann passieren. Der absolute Wille muss aber immer da sein, vor allem bei einer ambitionierten Mannschaft», bilanzierte Dutt.

Die Rostocker traten die Heimreise nach dem 13. sieglosen Auftritt im Breisgau ernüchtert an, weil sie es trotz großer Spielanteile versäumt hatten, sich klare Torchancen heraus zu spielen. «In der zweiten Halbzeit haben wir uns gesteigert, das Tempo erhöht, insgesamt ordentlich gespielt ­ von daher ist die Niederlage natürlich bitter», analysierte Trainer Frank Pagelsdorf.

dpa

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