Mittwoch, 3. September 2008 / 13:17 Uhr
Cottbus - Beim Fußball-Bundesligisten Energie Cottbus hängt der Haussegen schief. Nach dem bereits dritten sieg- und torlosen Spiel sind Kapitän Timo Rost und Torwart Gerhard Tremmel offenbar heftig aneinandergeraten.
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Nach Ansicht von Rost hatte der Schlussmann der Lausitzer im Internet zu heftig Kritik an Team und Trainer geübt. «Wo kommen wir denn hin, wenn jeder Spieler öffentlich die Mannschaft kritisiert», sagte Rost der «Bild»-Zeitung. Tremmel hatte auf seiner Homepage (www.gerhard-tremmel.de) geschrieben: «Nun stecken wir also gleich wieder unten drin und müssen gar nicht auf Hannover oder Bochum zeigen, sondern sollten uns an die eigene Nase fassen. Und zwar wirklich an die eigene...»
Für Rost ging die Kritik zu weit. «Das kann er so nicht sagen», betonte der Mittelfeldspieler. «Bevor er jemanden so öffentlich angreift, sollte er erst mal selber konstant gute Leistungen bringen.» Zugleich unterstrich Rost: «Ich bin Realist, aber wir dürfen hier nicht alles schlecht reden.» Im letzten Jahr hätte die Mannschaft nach einem ähnlich schlechten Start den Klassenerhalt noch geschafft. «Daran müssen wir jetzt glauben», forderte der 30-Jährige. «Und das geht nur mit Zusammenhalt und mannschaftlicher Geschlossenheit.»
dpa
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