Montag, 8. September 2008 / 16:13 Uhr
Tauberbischofsheim - Ralf Rangnick bleibt seiner Linie treu und geht mit Bundesliga-Aufsteiger 1899 Hoffenheim neue Wege.
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Im Juli hatte der Trainer seine Fußballer in Heidelberg in den Boxring geschickt, nun mussten die Profis auf die Planche: Die Hoffenheimer bestritten im Olympia-Stützpunkt Tauberbischofsheim ein zweistündiges Fechttraining. Unter Anweisung zahlreicher Fechtgrößen - darunter die Olympiasieger Matthias Behr, Alexander Pusch und Thorsten Weidner - lernten die 18 Kicker, wie man einen Degen führt.
«Es tut uns gut, wenn wir uns aus anderen Sportarten Anregungen holen», erklärte Rangnick. «Wenn du immer nur dasselbe machst, ist die Gefahr groß, dass man bald im eigenen Saft kocht.» Insbesondere Beinarbeit und Taktik könne man beim Fechten gut trainieren. «Wie schon beim Boxen geht es mir vor allem um das Thema schnelle Füße», sagte Rangnick. In einem internen Fechtturnier setzte sich Abwehrspieler Per Nilsson durch. «Es hat großen Spaß gemacht, doch jetzt habe ich ganz schwere Beine», meinte Nilsson. Im nächsten «Gefecht» auf dem Rasen trifft Hoffenheim in Mannheim im baden-württembergischen Derby auf den VfB Stuttgart.
dpa
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