Donnerstag, 11. September 2008 / 15:13 Uhr
Hamburg - Trainer Martin Jol kann beim Heimspiel des Hamburger SV gegen Bayer Leverkusen nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nachdem die 13 Nationalspieler, die zu Länderspieleinsätzen unterwegs waren, wieder nach Hamburg zurückgekehrt sind, hat Jol die Qual der Wahl.
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Neuzugang Alex Silva, der nicht rechtzeitig in Hamburg eintrifft und der Öffentlichkeit vorgestellt wird, ist jedoch noch kein Kandidat für das Spiel am Samstag. Sein brasilianischer Landsmann Thiago Neves gehört dagegen zur Start-Elf.
«Er ist ein bisschen wie van der Vaart», lobte Jol seinen neuen Mittelfeld-Regisseur. «Er kann rechts spielen, als zweiter Stürmer aber auch als 10er. Bei uns soll er die Verbindung zwischen Mittelfeld und Angriff herstellen. Mit ihm haben wir mehr Möglichkeiten.» Der rund 7,5 Millionen Euro teure Neves von Fluminense Rio de Janeiro soll das Spiel des HSV ordnen und zudem wie van der Vaart Tore erzielen.
Anders als gegen Bayern München (2:2) und Arminia Bielefeld (4:2) will der HSV gegen Leverkusen nicht in Rückstand geraten. «Zweimal 0:2 zurückzuliegen ist sicherlich keine Stärke, aber wir haben danach immer Moral bewiesen», sagte Jol. Der Niederländer sprach respektvoll über den Rivalen. «Wir haben Leverkusen gut beobachtet. Es ist eine der spielerisch stärksten Mannschaften der Bundesliga.» Dennoch wollen sich die Hamburger mit einem Sieg für die Tabellenspitze in der Bundesliga empfehlen.
dpa
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