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Der 4. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf - Das Auftaktspiel des 4. Spieltages zwischen Eintracht Frankfurt und dem Karlsruher SC musste am Freitag abgesagt werden. Die restlichen Begegnungen im Überblick:

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Die Bremer wollen nach drei erfolglosen Partien den ersten Sieg, Cottbus strebt nach dem ersten Tor. «Den Worten müssen auch Taten folgen», forderte Werder-Coach Schaaf. Bei den Hanseaten hofft Nationalspieler Mertesacker nach Meniskus-OP auf sein Saison-Debüt. Frings will trotz Nasenbeinbruch auflaufen. Aus dem Vollen schöpfen kann Energie-Trainer Prasnikar: Neuzugang Pavicevic dürfte in die Startformation zurückkehren, Ziebig für Cagdas spielen. (Heimbilanz: 3-1-1, 9:5 Tore)

Für Bayer-Chefcoach Labbadia ist Hamburg kein unbekanntes Terrain: 1987/88 bestritt er dort seine ersten 41 Bundesligapartien. «Der HSV ist ein Titelanwärter, aber wir wollen siegen», kündigte er an. Viermal konnte Bayer zuletzt an der Elbe nicht gewinnen. Leverkusen kann wieder auf Nationaltorwart Adler als Rückhalt bauen. Die Qual der Wahl hat sein Kollege Jol. Neuzugang Silva ist noch kein Kandidat, sein brasilianischer Landsmann Neves gehört zur Startelf. (Heimbilanz: 12-9-8, 39:29 Tore)

Für die Wolfsburger gab es in Berlin bisher nicht viel zu gewinnen. In den letzten fünf Spielen konnten die Niedersachsen keinen Punkt holen. Den einzigen Sieg bei der Hertha gab es im Februar 2001. Nicht ganz sicher ist, ob der brasilianische VfL-Kapitän Josué nach der Länderspielreise einsatzbereit ist. Dies gilt auch für Hertha-Neuzugang Woronin, der vor seiner Ankunft an der Spree in der WM-Qualifikation für die Ukraine spielte. (Heimbilanz: 8-2-1, 19:8 Tore)

Das 132. Revierderby ist erstmals nach 29 Jahren wieder ein Gipfeltreffen. Tabellenführer Schalke hat aber ein Torwartproblem: Nachdem sich Neuer-Ersatzmann Schober verletzte, steht Fährmann in dem brisanten Duell vor der Bundesliga-Premiere. Farfan könnte ebenfalls sein Debüt feiern, Neuzugang Engelaar wurde wegen seiner Knieverletzung kurzfristig aus dem Kader gestrichen. Beim Liga- Dritten BVB wird Weidenfeller ins Gehäuse zurückkehren; Frei und Tinga stehen wieder zur Verfügung; Lee ist erstmals im Kader. (Heimbilanz: 17-10-9, 66:40 Tore)

Der Aufsteiger geht ohne Furcht ins erste baden-württembergische Bundesliga-Derby gegen den VfB. «Stuttgart ist uns um 40 Jahre voraus, was Nachwuchsarbeit und Erfolge angeht. Aber wir können sie trotzdem schlagen», sagt 1899-Trainer Rangnick. Im Duell mit seinem Ex-Club kann er personell erstmals in der Saison aus dem Vollen schöpfen. VfB-Kollege Veh hat dagegen große Probleme: Bastürk, Pardo, Cacau fallen aus, Fischer, Marica und Ljuboja sind angeschlagen. (Heimbilanz: - )

Das Spiel in Köln bezieht zusätzliche Brisanz aus der Rückkehr von Bayerns «Edelreservist» Podolski und dem Wiedersehen von Bayern-Manager Hoeneß und FC-Trainer Daum. Der FC-Coach muss ohne Ümit Özat, dem es nach seinem Zusammenbruch wieder besser geht, Womé (Sperre), Ehret und Ishiaku auskommen. Die Münchner sind auch ohne Ribéry, Altintop und Sagnol Favorit, haben die letzten sechs Spiele in Köln gewonnen. Klinsmann setzt wieder auf Toni und Klose, der im Länderspiel dreimal traf. (Heimbilanz: 13-8-16, 59:63 Tore)

Die Niedersachsen stehen nach dem katastrophalen Saisonstart unter Druck. Gegen Aufsteiger Mönchengladbach muss das erste Saisontor und der erste Sieg her. Trainer Hecking hat bis auf Tarnat und Balogun alle Profis zur Verfügung. Hanke könnte den angeschlagenen Ex- Borussen Forssell ersetzen. Gladbach fährt nach dem Sieg gegen Bremen mit gestärktem Selbstbewusstsein nach Hannover. Neuville ist eine Option für die Startelf, Neuzugang Bradley noch nicht. (Heimbilanz: 6-6-6, 26:26 Tore)

Beide Westclubs hoffen auf den ersten Dreier. Beim VfL zeigen die Rückkehrer Freier und Hashemian einen Formanstieg, auch Sestak ist fit. Für Christian Fuchs (Gelb-Rot-Sperre) und den angeschlagenen Concha sollen Bönig und Pfertzel die Außenverteidiger-Positionen übernehmen. VfL-Trainer Koller erwartet ein Kampfspiel und den ersten Heimsieg seit dem 7. März (2:0 gegen Leverkusen). Arminia-Coach Frontzeck kann zum vierten Mal in Serie die gleiche Elf aufbieten. (Heimbilanz: 5-5-3, 16:15 Tore)

dpa

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