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Kölns Trainer Daum freut sich «riesig» auf Bayern

Köln - Mit erheblichen Personalproblemen tritt Aufsteiger 1. FC Köln am Samstag zum Spiel der Fußball-Bundesliga gegen den deutschen Meister Bayern München an. Trainer Christoph Daum hat speziell in der Defensive Besetzungs-Schwierigkeiten.

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Der Abwehr-Verbund des FC ist durch das Fehlen des an einer Herzmuskelschwäche leidenden Türken Ümit Özat und des gesperrten Pierre Wome geschwächt. Zudem ist Fabrice Ehret (Oberschenkelzerrung) angeschlagen. In der Offensive muss Daum ohne Manasseh Ishiaku (Operation am Sprunggelenk) antreten und um den Einsatz von Sergiu Radu (Adduktorenprobleme) bangen.

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Kölns Trainer Christoph Daum macht sein Team heiß.

Dennoch sehnt Daum den Auftritt des Titelverteidigers vor 50 000 Zuschauern im ausverkauften RheinEnergieStadion herbei. «Wir freuen uns riesig auf das Spiel. Darauf haben wir hingearbeitet», sagte Daum. Den Verzicht auf Özat bezeichnete er als «Riesenverlust». Der am 29. August beim 2:0 in Karlsruhe bewusstlos zusammengebrochene Türke nehme als Spieler und Mannschaftskapitän «eine Schlüsselrolle» im Team des Erstliga-Rückkehrers ein. «Ihn kann man nicht adäquat ersetzen», sagte Daum. Özats Fehlen müsse durch mannschaftliche Geschlossenheit wettgemacht werden. Letztmals gewannen die Kölner ein Bundesliga-Heimspiel gegen die Bayern am 1. April 1995 (3:1).

Daum äußerte sich auch zur Reservistenrolle des ehemaligen Kölner Publikumslieblings Lukas Podolski in München. «Wenn du bei den Bayern spielst, hast du eine andere Konkurrenzsituation», sagte der 54-Jährige. Daum warb sowohl um Verständnis für Bayern-Coach Jürgen Klinsmann als auch für den in München unzufriedenen Podolski. «Klinsmann ist ein exzellenter Trainer. Er wird immer so aufstellen, dass er den höchstmöglichen Erfolg erzielen kann», meinte Daum. Podolski könne man «keinen Vorwurf machen, wenn er seine Heimatverbundenheit zum Ausdruck» bringe. Er habe in Köln seine Wurzeln. Dass er darüber spreche, sei doch ganz natürlich.

«Weder für den FC Bayern noch für uns steht das im Mittelpunkt», sagte Kölns Manager Michael Meier zu den andauernden Diskussionen um Podolski. «Wir spielen nicht gegen Podolski und auch nicht mit Poldi», meinte Meier. Die vertragliche Situation des ehemaligen Kölners sei klar. «Und ich würde mir auch verbeten, dass permanent Kommentare zu einem meiner Spieler abgegeben werden», äußerte Meier mit Blick auf die Bayern-Verantwortlichen.

dpa

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