Freitag, 12. September 2008 / 17:51 Uhr
München - Nach Manager Uli Hoeneß hat auch Vereinspräsident Franz Beckenbauer Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski ermahnt, sich beim FC Bayern München noch intensiver dem Konkurrenzkampf zu stellen und sich nicht über seine Situation zu beklagen.
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«Er sollte sich der Bedeutung, beim FC Bayern spielen zu dürfen, bewusst sein. Er sollte den Konkurrenzkampf annehmen und sich durchsetzen», sagte Beckenbauer in einem Interview mit dem «Deutschen Sportfernsehen» (DSF).
Beckenbauer unterstützt Hoeneß sowie Trainer Jürgen Klinsmann in ihrem Umgang mit dem in München unzufriedenen Podolski, der im Angriff weiterhin zweite Wahl hinter Luca Toni und Miroslav Klose ist: «Lukas hat bei Bayern einen größeren Konkurrenzkampf als in der Nationalmannschaft. Um sich an einem Luca Toni, einem Miroslav Klose oder einem Franck Ribéry vorbei zu spielen, muss man schon hart arbeiten.» Wenn Klinsmann sage, dass bei Podolski das Talent zwar da sei, aber noch nicht ganz ausgereift sei, «dann bedeutet das, dass Lukas an sich arbeiten muss und da noch Potenzial da ist».
Beckenbauer «unterstreicht» auch die Aufforderung von Hoeneß an den 23-jährige Podolski, nicht über seine Situation beim FC Bayern zu jammern. «Und er soll auch nicht immer liebäugeln, dass es anderswo besser sei. Ich gebe Uli Hoeneß Recht, wenn er sagt: 'Es gibt schlimmere Schicksale, als beim FC Bayern Profi zu sein.'»
dpa
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