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FCK besiegt St. Pauli - Dritter Erfolg für Ahlen

München - Der 1. FC Kaiserslautern setzt seinen Höhenflug in der 2. Fußball-Bundesliga fort. Die Pfälzer fertigten zum Auftakt des 4. Spieltags den FC St. Pauli in einem turbulenten Heimspiel mit 4:1 (1:0) ab und übernahmen mit 10 Punkten die Tabellenführung.

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Neuer Überraschungs-Zweiter ist mit einem Zähler weniger Rot Weiss Ahlen: Die Ostwestfalen gewannen das Aufsteiger-Duell bei Rot-Weiß Oberhausen mit 3:1 (1:1) und schafften damit bereits den dritten Sieg. Alemannia Aachen feierte mit einem 1:0 (1:0) gegen Aufsteiger FC Ingolstadt den zweiten Saison-Heimsieg und rückte mit sieben Punkten vorerst auf Rang fünf vor.

Siegreich

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Kaiserslauterns Spieler feiern den Sieg gegen den FC St. Pauli.

Die 41 669 Zuschauer in Kaiserslautern mussten bis zur 39. Minute warten, ehe der erste Treffer fiel. Der Slowake Erik Jendrisek bewies bei seinem 4. Saisontor Übersicht, überlegt köpfte er nach einer Maßflanke den Ball ins lange Eck. Kurz nach der Pause schockte David Hoilett die Lauterer, als er nach einem groben Abwehrfehler überlegt das 1:1 erzielte (50.). Anschließend überschlugen sich im Fritz-Walter-Stadion die Ereignisse: Anel Dzaka erzielte im Fallen das 2:1 für das Heimteam - und der schon verwarnte Torschütze sah nach seinem Jubel, bei dem er sich das Trikot über das Gesicht zog zurecht die Gelb-Rote-Karte (61.). «Nach der Regel muss mir der Schiedsrichter Rot geben. Das darf mir nicht passieren», sagte Dzaka einsichtig.

Die Gemüter hatten sich kaum beruhigt, da erhöhte Kai Hesse auf 3:1 (63.). In Unterzahl mussten die Lauterer nur zehn Minuten agieren, dann sah Gouiffe à Goufan wegen einer groben Unsportlichkeit Rot (71.). Axel Bellinghausen sorgte kurz darauf mit dem 4:1 für ausgelassenen Jubel der FCK-Fans. «Wir haben eine sehr gute, junge Mannschaft. Wir geben alles für den Verein», kommentierte Dzaka.

Aachen erwischte gegen Aufsteiger Ingolstadt einen optimalen Start. Noch keine drei Minuten waren gespielt, da hatte Benjamin Auer mit dem linken Fuß seinen dritten Saisontreffer erzielt. Vor 18 345 Zuschauern auf dem Tivoli reichte es gegen die nach der Pause etwas frecheren Oberbayern zu einem verdienten Sieg, der auch höher hätte ausfallen können. «Wir sind absolut im Soll», sagte Torschütze Auer.

Oberhausen beherrschte Mitaufsteiger Ahlen vor 4395 Besuchern anfangs nach Belieben, aber Julian Lüttmann konnte nur eine von mehreren Großchancen mit einem platzierten Linksschuss zum verdienten Führungstreffer nützen (18.). Das sollte sich rächen: Ein Abwehr-Chaos bei RWO bestrafte Marco Reus in der 44. Minute mit dem 1:1. «Ich war sauer, es gab eine schöne Gardinenpredigt zur Halbzeit», berichtete Ahlens Trainer Christian Wück. Zwar drängte zunächst weiter RWO, aber im Schlussspurt schlug Wücks Elf gleich zweimal zu: Zunächst war der nur 1,69 Meter große Daniel Chitsulo mit einem Kopfball von der Strafgrenze aus erfolgreich. In der Nachspielzeit erhöhte Kevin Großkreutz sogar noch auf 3:1.

dpa

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