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HSV hakt Urziceni-Debakel ab

Hamburg - Nach der Grusel-Nullnummer im UEFA-Pokal gegen Unirea Urziceni deckt der Hamburger SV den Mantel des Schweigens über die Fehlleistung und freut sich auf die Bundesliga.

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Den Hamburgern fehlte gegen den rumänischen Tabellenführer Unirea Urziceni jegliches Feuer. Erst in den letzten 20 Minuten kam etwas Rasanz ins Spiel und rüttelte die 39 000 Zuschauer aus ihrer lethargischen Starre, in die sie die eigene Mannschaft versetzt hatte. «Ein 0:0 ist besser als ein 1:1», meinte Nationalspieler Piotr Trochowski trotzig. Torwart Frank Rost sieht keinerlei Grund zur Beunruhigung und befand: «Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Wir können auch auswärts gewinnen.»

Gestolper

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Trochowski (l) und Neves (m) vom HSV kämpfen mit Unireas Apostol (unten) um den Ball.

Ob Trainer Martin Jol seinem umformierten Team weiter das Vertrauen schenken wird, ist offen. Die Neueinkäufe Marcell Jansen auf der linken Abwehrseite und der Brasilianer Alex Silva bei seinem Debüt in der Innenverteidigung patzten des öfteren. «Jansen braucht wohl noch ein bisschen länger zur Regeneration», sagte Jol. Der Trainer beklagte, dass er die neuen Leute im laufenden Spielbetrieb integrieren muss, während andere Mannschaften das bereits in der Vorbereitung konnten. «Mann muss den Neuen etwas Zeit gönnen», sagte der Niederländer.

Alex Silva bekannte, dass er erst 70 Prozent seines Leistungsvermögens erreicht habe. Nach drei Spielen will er bei 100 Prozent stehen. «Anfangs war es schwer. Der europäische Fußball ist ganz anders», berichtete der 23 Jahre alte Nationalspieler, der erst vier Tage zuvor in Hamburg eingetroffen war.

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Die ersten Europapokal-Einsätze dieser Saison bringen sowohl den Hamburgern als auch den Wolfsburgern eine erfreuliche Erkenntnis: Die Null steht. «Es war wichtig, dass wir zu Null gespielt haben. Das hilft uns auch gegen den HSV», meinte VfL-Trainer Felix Magath. Auch Jol war erleichtert über das erste Spiel ohne Gegentor unter seiner Führung und hofft auf eine Wiederholung in Wolfsburg. «Der VfL ist eine Mannschaft mit vielen guten Spielern. Das ist ein fittes Team», äußerte er jedoch Bedenken. HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer gibt die Marschrichtung unmissverständlich vor: «Wir wollen in der Liga da weitermachen, wo wir aufgehört haben.» Soll heißen: an der Spitze.

dpa

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