Samstag, 20. September 2008 / 13:52 Uhr
Karlsruhe - Der Karlsruher SC hofft vor dem brisanten Baden-Württemberg-Derby beim VfB Stuttgart wieder verstärkt auf einen Einsatz von Stürmer Joshua Kennedy.
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Nach einem Magen-Darm-Infekt ist der 26- jährige Australier auf dem Weg der Besserung. «Das hat sich seit dem gestrigen Training in eine positive Richtung entwickelt», sagte KSC- Coach Edmund Becker am Samstag mit Blick auf die Partie in der Fußball-Bundesliga. «Wir haben ja jetzt noch einmal 24 Stunden Zeit. So kann es gut sein, dass er von Anfang an dabei ist.»
Becker plant im Mittelfeld zudem eine etwas offensivere Ausrichtung als zuletzt. So mehrten sich im Training die Anzeichen dafür, dass auf der Doppel-Sechs vor der Abwehr neben Michael Mutzel Massimilian Porcello anstelle von Godfried Aduobe aufläuft. Allerdings bangen die Badener weiter um den Einsatz von Bradley Carnell (Knieprobleme) und Christian Timm (Angina). Fehlen werden Angreifer Edmond Kapllani (Adduktorenzerrung) und Verteidiger Andreas Görlitz (Trainingsrückstand nach Sprunggelenkoperation).
Beim VfB steht Angreifer Ciprian Marica nach Oberschenkelproblemen vor einer Rückkehr in den Kader. «Er hat wieder voll mittrainiert, so dass wir mehrere Optionen im Angriff haben», wurde Sportdirektor Horst Heldt am Samstag auf der Internet-Seite des VfB zitiert. Da Maricas Sturm-Kollege Cacau bereits beim mühsamen 2:1-Sieg im UEFA-Cup-Hinspiel beim bulgarischen Club Cherno More Warna sein Comeback feierte, wird Trainer Armin Veh wahrscheinlich zu einem System mit zwei Angreifern zurückkehren. Zweite Spitze neben Nationalspieler Mario Gomez wäre dann vermutlich Cacau. Die verletzten Mittelfeldspieler Pavel Pardo und Yildiray Bastürk fallen weiter aus.
Nach den Ausschreitungen beim vergangenen Derby im Februar werden rund um die Mercedes-Benz-Arena verschärfte Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Bis zu 1000 Ordnungskräfte sollen im Einsatz sein, die von 400 bis 500 Polizeibeamten aus Stuttgart und weiteren Kräften der Bereitschafts- und Bundespolizei unterstützt werden. «Entscheidend ist, dass wir einen sportlich fairen Wettkampf auf dem Platz austragen», erklärte Heldt. «Deshalb möchte ich auch an beide Fanlager appellieren, dass wir uns am Sonntag nur sportlich messen.»
dpa
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