Dienstag, 23. September 2008 / 22:22 Uhr
Augsburg - Bayer 04 Leverkusen ist mit spielerischer Leichtigkeit erstmals nach fünf Jahren wieder ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Der Tabellenfünfte der Fußball-Bundesliga löste seine Zweitrunden-Aufgabe beim Zweitligisten FC Augsburg mit einem ungefährdeten 2:0 (1:0)-Erfolg.
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Nationalspieler Stefan Kießling brachte Leverkusen vor 11 117 Zuschauern im Rosenau- Stadion in der 36. Spielminute mit einem sehenswerten Volleyschuss aus 33 Metern auf die Siegerstraße. Für die Entscheidung sorgte mit einem Abstauber-Tor Arturo Vidal in der 79. Minute.
Im Gegensatz zur Saison 1993/94, als die Leverkusener als amtierender Pokalsieger erst im Elfmeterschießen die Achtelfinal- Hürde in Augsburg gemeistert hatten, kamen bei der Neuauflage am Sieg der Werkself nie Zweifel auf. Das Team von Trainer Bruno Labbadia, der keine Stammkräfte schonte, hatte in der ersten Hälfte gegen die fast ängstlich agierenden Augsburger gefühlte 95 Prozent Ballbesitz.
Nach zwei vergebenen Chancen von Torjäger Patrick Helmes (20./24.) dauerte es allerdings länger als nötig, bis das erste Tor fiel: Nach einer Kopfballverlängerung von Helmes überlistete Kießling mit seinem feinen Volleyschuss den einige Meter vor seinem Kasten stehenden weißrussischen Nationaltorwart Wassili Chomutowski.
Die Augsburger starteten etwas mutiger in Durchgang zwei. Michael Thurk prüfte Bayer-Schlussmann René Adler mit einem Flachschuss (48.). Der auf mehreren Positionen Mannschaft von Trainer Holger Fach fehlten jedoch bei allem kämpferischen Aufwand die spielerischen Mittel und auch die individuelle Klasse, um die Bayer-Defensive ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Die Leverkusener beschränkten sich lange auf Ergebnis-Verwaltung, erst nach einem Freistoß machte Vidal alles klar. In der Schlussphase hatte der Augsburger Andrew Sinkala Pech mit einem Kopfball an die Latte (84.).
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Jürgen Wegmann: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
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