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König schießt Wehen Wiesbaden ins Achtelfinale

Wiesbaden - Ronny König hat seine mehr als 1300 Minuten andauernde Torflaute beendet und den SV Wehen Wiesbaden zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte nach 1988 in das Achtelfinale des DFB-Pokals geschossen.

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Der 25-Jährige erzielte vor 4016 Zuschauern gegen Alemannia Aachen das einzige Tor zum verdienten 1:0 (72.) der Hessen. «Die Freude ist groß, denn es war wichtig, nach dem 0:5 in Freiburg ein Zeichen zu setzen. Das hat die Mannschaft eindrucksvoll getan», lobte Wehens Sportmanager Uwe Stöver.

SV Wehen Wiesbaden - Alemannia Aachen

Foto: dpa Bild vergrößern

Ronny König erzielt für Wehen Wiesbaden das Tor.

Zweitliga-Konkurrent Aachen bot dagegen eine überaus schlechte Vorstellung, was Manager Jörg Schmadtke heftig auf das Gemüt schlug. «Die Leistung war unterirdisch, so etwas lasse ich mir nicht bieten. Darüber wird zu reden sein. Ich werde der Mannschaft verdeutlichen, dass der Pokal keine Spaßveranstaltung ist, sondern dass es da um unsere wirtschaftlichen Interessen geht», kündigte Schmadtke an.

Die Gastgeber präsentierten sich deutlich verbessert gegenüber dem Ligaspiel in Freiburg und übernahmen von Beginn an die Initiative. Vor allem die offensiven und spielstarken Sanibal Orahovac, Benjamin Siegert und Bakary Diakité sorgten ständig für Unruhe in der Aachener Hälfte. Diakité hatte die erste Möglichkeit des Spiels, scheiterte aber an Thorsten Stuckmann im Gästetor (18.). Wenig später verzog König.

Von dem ganz in weiß gekleideten Liga-Kontrahenten war nichts zu sehen. Alexander Walke im Wehener Tor verlebte einen ruhigen Abend. «Das Spiel war traumhaft», jubelte Walke. Sein Gegenüber Stuckmann bewahrte Aachen in der Folge mit starken Paraden vor einem Rückstand. Königs Drehschuss lenkte er reaktionsschnell über die Latte (54.), Diakités Direktabnahme holte der Keeper mit schnellem Fußreflex von der Linie (69.).

Als Diakité 18 Minuten vor Schluss auf den langen Pfosten flankte und König per Kopf den Siegtreffer erzielte, war aber auch der überragende Torwart machtlos. «Die Erleichterung ist riesengroß. Jetzt hoffen wir im Achtelfinale auf ein attraktives Los und möglichst ein Heimspiel», sagte Diakité.

dpa

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