Freitag, 26. September 2008 / 12:47 Uhr
Bordeaux - Neuer Name, neues Format: Der UEFA-Pokal soll durch eine zentrale Vermarktung den teilnehmenden Mannschaften von der kommenden Spielzeit an höhere Einnahmen bescheren.
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Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) beschloss in Bordeaux, den Wettbewerb künftig unter dem Namen «Europaliga» laufen zu lassen. Ein einheitlicher, zentral vermarkteter TV-Vertrag, ein Namens- und ein Ballsponsor sowie ein einheitliches Logo sollen den zuletzt im Schatten der Champions League stehenden Europapokal-Wettbewerb attraktiver machen.
Von der kommenden Spielzeit an wird auch der Modus erneuert. 48 Mannschaften werden in zwölf Gruppen á vier Teams in Hin- und Rückspiel gegeneinander antreten. Die Gruppensieger und Zweitplatzierten qualifizieren sich für die K.o-Runde, in der auch die acht Gruppendritten aus der Champions League an der Europaliga teilnehmen. Diese Entscheidungen hatte das UEFA-Exekutivkomitee bereits bei seiner Sitzung im Dezember 2007 in Luzern getroffen.
«Diese Änderungen werden diesen historischen Wettbewerb verbessern. Die Europaliga ist wichtig für die UEFA und den europäischen Fußball, da sie mehr Fans, Spielern und Vereinen die Begeisterung des Europapokals ermöglicht», sagte UEFA-Chef Michel Platini. Das neue Logo wurde in Bordeaux vorgestellt. Es ist ein goldener Ball mit roten, spitzzulaufenden Längsstreifen.
dpa
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