Mittwoch, 1. Oktober 2008 / 11:44 Uhr
Frankfurt/Main - Das Sportgericht des Deutschen Fußball- Bundes (DFB) wird sich am 2. September in Frankfurt/Main mit dem Fall Per Mertesacker beschäftigen.
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Der Nationalspieler vom SV Werder Bremen war wegen seiner Roten Karte im Bundesligaspiel gegen 1899 Hoffenheim (5:4) für drei Meisterschaftsspiele gesperrt worden. Die Hanseaten hatten gegen das Urteil jedoch Protest eingelegt und eine mündliche Verhandlung beantragt. Die Sitzung unter der Leitung des Vorsitzenden des DFB-Sportgerichts Hans Lorenz beginnt um 16.30 Uhr.
Unterdessen hat der Vorsitzende des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses, Volker Roth, Torwart Jens Lehmann vom VfB Stuttgart vor weiterer Schiedsrichter-Schelte gewarnt. «So geht das sicher nicht weiter», sagte Roth der Zeitschrift «Sport-Bild» und riet dem Ex-Nationalkeeper, sich künftig auf seine Aufgaben zu konzentrieren. Lehmann hatte nach der 0:3-Niederlage der Stuttgarter beim Bundesliga-Rivalen Borussia Dortmund Referee Felix Brych aus München heftig kritisiert, weil dieser vor dem Treffer des BVB zum 2:0 ein Foulspiel am VfB-Schlussmann übersehen hatte.
«Es ist schade, dass man mit solchen Leuten konfrontiert wird. Der Mann gibt sein Bestes - wie ich. Wenn es bei mir nicht reicht, bin ich irgendwann weg. Das sollte auch für Schiedsrichter gelten», hatte Lehmann gesagt. «Seine Meinung zählt doch gar nicht. Er scheint sich viel mit Schiedsrichtern zu beschäftigen, aber bei dem Thema hört doch keiner auf ihn», meinte Roth.
dpa
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