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Wolfsburg dank Grafite im UEFA-Cup weiter

Bukarest - Der brasilianische Angreifer Grafite hat den VfL Wolfsburg praktisch im Alleingang in die Gruppenphase des UEFA-Cups geschossen und damit für das erste kleine Achtungszeichen des ambitionierten Bundesligisten auf der großen Fußball-Bühne gesorgt.

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«Wir sind in Europa angekommen. Jetzt können auch größere Gegner kommen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Gruppenphase überstehen und auch im nächsten Jahr noch im UEFA-Cup spielen», sagte VfL- Trainer Felix Magath nach dem 1:1 (1:0) beim rumänischen Erstligisten Rapid Bukarest. Das Unentschieden bedeutete nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel das problemlose Weiterkommen.

Rapid Bukarest - VfL Wolfsburg

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Pierre Boya (l) von Rapid Bukarest im Kampf um den Ball mit dem Wolfsburger Andrea Barzagli.

Der nicht unumstrittene Stürmer schoss in beiden Vergleichen die Tore für die «Wölfe» und heimste dafür ein Sonderlob seines selten überschwänglichen Coaches ein. «Wie er sich in der Situation beim Tor durchgesetzt hat, war überragend», lobte Magath seinen Angriffsführer. Grafite findet sich international beinahe besser zurecht als in der Bundesliga. «Da darf er seinen Körper auch mal einsetzen, ohne dass gleich abgepfiffen wird», meinte Magath.

Die Gelb-Rote Karte in der Bundesliga-Partie beim Karlsruher SC (1:2) hatte Grafite mental auch noch in Bukarest belastet. «Drei Tage lang ging es mir gar nicht gut», bekannte der 29-Jährige. 16 Minuten nach dem Anpfiff war der Brasilianer mit sich und der Welt aber wieder im Reinen. «Ich habe den Ball erkämpft, bin angetreten und habe abgezogen», schilderte er die Situation vor dem Führungstreffer und wertete ihn als Wiedergutmachung für den Platzverweis. «Ich habe zwar das Tor gemacht, aber es war eins für die Mannschaft.»

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Nach Grafites zweitem Europacup-Tor war von den 6000 zuvor fast euphorischen Zuschauer im nur knapp zur Hälfte gefüllten Rapid- Stadion kaum noch etwas zu hören. Das änderte sich erst nach dem 1:1 durch Vasile Maftei (70.) - aber da war es schon zu spät. Die «Wölfe» brachten das Remis sicher über die Zeit. «Wir haben das Spiel deutlich bestimmt und hätten eigentlich klarer gewinnen müssen», sagte Mittelfeld-Regisseur Zvjezdan Misimovic.

Der Bosnier freut sich wie seine Mannschaftskameraden auf die nächste Runde. «Ein Trip auf die Insel wäre nicht schlecht», sagte Wolfsburgs Nummer zehn. «Milan wäre toll», meinte dagegen Grafite. Das würde auch Magath gefallen, der gleich einen ganzen Wunschzettel parat hatte: «Mailand, Paris, London und Madrid

dpa

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