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KSC nährt Hoffnung auf sorgenfreies zweites Jahr

Bielefeld - Erster Auswärtssieg, zweiter Erfolg nacheinander - der Karlsruher SC darf sich mittlerweile Hoffnungen auf ein zweites sorgenfreies Jahr nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga machen.

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«Wir hatten einen etwas holprigen Saisonstart, spielen jetzt aber gut und sind mit der Zwischenbilanz zufrieden», sagte KSC-Manager Rolf Dohmen. Die Redewendung, dass das zweite Jahr schwieriger als das erste sei, «ist statistisch nicht belegt, steckt aber im Kopf», meinte er, doch der über weite Strecken souverän herausgespielte 2:1 (1:0)-Sieg bei Arminia Bielefeld nährte die Zuversicht: «Für unsere Verhältnisse haben wir wieder ein sehr gutes Team.»

Mit Erfolg

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Sebastian Freis (l) vom KSC trifft zum 2:0. Bielefelds Torwart Eilhoff und Nico Herzig (r) sind chancenlos.

Und mit diesem schaffte der KSC, dessen nächster Gegner Bayern München heißt, vorerst den Anschluss ans Mittelfeld mit nunmehr neun Punkten aus sechs Spielen - die Partie am 4. Spieltag bei Eintracht Frankfurt war wegen Unbespielbarkeit des Rasens abgesagt worden. Freitags-Gegner Bielefeld rutschte in der Tabelle indes ab, kann mit dem Rückschlag aber umgehen: «Wir haben schon viel schlimmere Situationen erlebt und uns daraus befreit», sagte Arminia-Kapitän Rüdiger Kauf.

Beschweren konnten sich die Hausherren über die dritte Saisonniederlage nicht. «Wir haben früh den Faden verloren, der KSC- Sieg war völlig verdient», gab Coach Michael Frontzeck zu, nachdem seine Mannschaft in der Schüco-Arena vor 20 900 Zuschauern nur die erste Viertelstunde bestimmt hatte. Das Aufwachen nach den Toren durch den einstigen Arminen Massimilian Porcello (15.) und durch Sebastian Freis (52.) kam zu spät, es blieb beim Anschlusstreffer durch Nico Herzig mit einem Kopfball vier Minuten vor Schluss.

«Die Qualität, eine 2:0-Führung nicht zu verwalten, sondern auszubauen, fehlt uns noch», monierte KSC-Manager Dohmen, der sich aber letztlich ebenso wie Coach Edmund Becker über den ersten «Dreier» in der Fremde in dieser Saison freute. «Das war ganz wichtig für den weiteren Saisonverlauf, vor allem, weil wir zunächst Probleme hatten, ins Spiel zu kommen», meinte Becker, der mit dem KSC in der vergangenen Saison 19 Auswärtspunkte geholt und frühzeitig den Verbleib im Oberhaus sichergestellt hatte. Im zweiten Jahr wollen sich die Badener im Mittelfeld etablieren. «Die Bundesliga ist allerdings kein Selbstbedienungsladen, wir müssen uns jeden Punkt hart erspielen», sagte Dohmen.

Das gilt noch mehr für die Bielefelder, die es nach zuvor zwei Spielen ohne Niederlage verpassten, sich aus der Abstiegszone abzusetzen. «Wenn wir Spiele gewinnen wollen, muss alles passen. Diesmal griff nicht ein Rädchen ins andere», sagte Frontzeck. Seine Schützlinge haben jetzt zwei Auswärtspartien in Wolfsburg und Schalke vor sich und drohen in der Tabelle noch weiter abzurutschen. «Uns war von vornherein klar, dass wir nicht alle Begegnungen zelebrieren werden und können mit unserer Bilanz nach sieben Spielen leben», erklärte Arminias Sportlicher Leiter Detlev Dammeier.

dpa

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