Samstag, 4. Oktober 2008 / 14:01 Uhr
München - Rund sieben Monate nach Durchsuchungen in den Geschäftsstellen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) ist der DFB nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» weiterhin entschlossen juristisch gegen das Bundeskartellamt vorzugehen.
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«Es ist richtig, dass wir weiterhin juristische Schritte ernsthaft prüfen. Das Thema steht bei der nächsten Präsidiumssitzung am 17. Oktober auf der Tagesordnung», sagte DFB-Mediendirektor Harald Stenger auf Anfrage. Er bestätigte, dass es zu diesem Thema ein Gespräch zwischen der DFB- Spitze und den Verbandsjuristen gegeben habe. Ergebnis dieses Treffens war laut «SZ», dem Präsidium Maßnahmen gegen die Wettbewerbshüter vorzuschlagen.
«Wir haben vom ersten Tag an gesagt, dass wir die Durchsuchungen für skandalös halten und alle rechtlichen Schritte prüfen werden», machte Stenger noch einmal den Standpunkt des DFB deutlich. Der Verband wirft den Wettbewerbshütern vor, das Verfahren wegen des Verdachts angeblicher unerlaubter Absprachen zwischen DFB und DFL bei der Gewinnung von Sponsoren voreilig eingeleitet zu haben. Das Bundeskartellamt hatte dem DFB am 13. August offiziell die Einstellung des Ordnungswidrigkeitsverfahrens mitgeteilt.
dpa
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