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Stuttgart gegen Belgrad in der Pflicht

Stuttgart - Nach dem Abrutschen ins Bundesliga-Mittelmaß kämpft der VfB Stuttgart gegen Partizan Belgrad um seine Chance auf eine erfolgreiche Saison im Fußball-UEFA-Pokal.

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«Wenn wir morgen nicht gewinnen, wird es ganz schwer», sagte VfB-Trainer Armin Veh. Für die zweite Partie der Gruppenphase deutete Veh nach zwei Niederlagen in Folge personelle Änderungen im Vergleich zum überraschenden 1:3 gegen den 1. FC Köln an. «Sie können davon ausgehen, dass es Wechsel gibt», sagte er.

In der Pflicht

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Trainer Armin Veh kämpft mit dem VfB Stuttgart gegen das Mittelmaß.

Dabei dürfte Veh angesichts einer drohenden Krise im Falle einer weiteren Pleite sowie der nicht abreißenden Mehrfachbelastung seiner Spieler auch vor etablierten Akteuren nicht haltmachen. So könnte Kapitän Thomas Hitzlsperger eine (Denk-)Pause erhalten, dessen individuelle Fehler bei den jüngsten Niederlagen in Hamburg und gegen Köln zu Gegentoren geführt hatten. «Er hat die EM gespielt, bei uns fast alle Spiele gemacht und dann noch wichtige Spiele in der Nationalmannschaft, die natürlich mental für ihn auch unheimlich anstrengend waren», sagte Veh, der zugleich Verständnis zeigte und damit demonstrativ vermied, den 26-Jährigen öffentlich zu schwächen. «Und dann fehlt manchmal diese Konzentration, die man braucht, und wenn es nur ein paar Prozent sind. Das hat nichts mit einem Alibi zu tun, das ist einfach so, ob das jemand hören will oder nicht.»

Um gegen den serbischen Meister, der ebenso wie die Schwaben (0:2 beim FC Sevilla) sein erstes Gruppenspiel verloren hatte, den erhofften Sieg einfahren zu können, fordert Veh von seinem Team ein konsequenteres Auftreten als in den vergangenen Wochen mit vier Niederlagen in fünf Spielen: «Für eine Mannschaft, die technisch so gut ist, spielt Belgrad relativ robust. Da müssen wir früh in die Zweikämpfe kommen.»

Die eigene Abwehr habe zwar auch gegen Köln kaum Torchancen zugelassen, «aber wichtig ist, dass wir unsere Fehler abstellen, die zu Gegentoren führen. Und offensiv müssen wir ein bisschen durchschlagskräftiger werden». Vor allem hofft Veh, dass sich seine Spieler von den letzten Misserfolgen nicht einschüchtern lassen. «Auch wenn es nicht läuft, muss man mit Mut und Freude an die Sache herangehen», betonte der Coach.

Als Alternative für die Defensive kehrt Ludovic Magnin nach überstandenen Adduktorenproblemen in den Kader zurück. Ob der leicht erkrankte Sami Khedira im Mittelfeld eingesetzt werden kann, ist hingegen noch fraglich, Yildiray Bastürk fehlt weiterhin. Obwohl auch Jan Simak wieder fit ist, spricht einiges dafür, dass Veh dem Brasilianer Elson seine erste Chance in der Startelf gibt.

Nach Ansicht von Sportdirektor Horst Heldt zählt aber unabhängig von der Aufstellung ohnehin vor allem eine erstklassige Einstellung. «Belgrad hat keine schlechte Mannschaft und die stehen auch etwas unter Druck. Aber wenn wir die Gruppenphase überstehen wollen, müssen wir gewinnen. Das wird ein heißes Spiel und eine Herausforderung», meinte Heldt. «Von den 18 Spielern im Kader kann man verlangen, dass sie bereit sind auf dem Platz Verantwortung zu übernehmen.»

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

VfB Stuttgart: Lehmann - Osorio, Tasci, Delpierre, Magnin - Pardo - Elson, Khedira (Simak), Lanig - Gomez, Cacau

Partizan Belgrad: M. Bozovic - Jovanovic, Knezevic, Fejsa, Juca - Moreira, Obradovic, Paunovic, Stevanovic, Z. Tosic - Diarra

Schiedsrichter: Kralovec (Tschechien)

dpa

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