Dienstag, 11. November 2008 / 12:06 Uhr
Offenbach - Trotz des Abstiegs aus der 2. Fußball- Bundesliga hat Kickers Offenbach das Geschäftsjahr 2007/2008 mit einem Plus von 7272 Euro abgeschlossen.
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Wie Schatzmeister Thomas Röder bei der Jahreshauptversammlung am Montagabend vor 200 Mitgliedern berichtete, hat der Drittligist einen Umsatz von 9,2 Millionen Euro erwirtschaftet. In der Saison davor waren es noch 10,8 Millionen. Präsident Dieter Müller wurde als Präsident für zwei weitere Jahre mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt.
Der 54-jährige Ex-Nationalspieler steht seit 2000 an der Spitze des OFC und ist damit der Vereinschef mit der längsten Amtszeit bei den Kickers. Nach dem ersten Auswärtssieg im siebten Anlauf (2:0 in Sandhausen) am Wochenende liegen die Offenbacher auf Rang fünf der 3. Liga.
Zum zweiten Vizepräsidenten mit dem Schwerpunkt Nachwuchs wurde Volker Eckrich (53) gewählt, neuer Schatzmeister ist Horst Zang (50). Der Wirtschaftsprüfer aus Rodgau war bereits von 1996 bis 2000 für die Finanzen beim OFC zuständig.
Den Überschuss verdanken die Kickers «außerordentlichen Erträgen» in Höhe von 642 220 Euro. Diese gehen auf «Verzichtserklärungen von Freunden des Vereins über Darlehen» sowie auf eine sogenannte «Abstiegshilfe» des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) über 175 000 zurück. Die Verbindlichkeiten liegen bei 2,558 Millionen Euro.
dpa
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